Messerangriff in Huckingen: 18-Jährige lebensgefährlich verletzt. Alle Details und aktuelle Ermittlungen zum Vorfall.
Im Duisburger Stadtteil Huckingen ist am Mittwochmittag eine 18-Jährige mit mehreren Messerstichen lebensgefährlich verletzt worden. Die Tat ereignete sich am 21. Januar 2026 gegen 14:17 Uhr auf der Mündelheimer Straße. Polizei und Rettungsdienste waren schnell vor Ort.
Eine 18-jährige Frau wurde in Duisburg-Huckingen mit mehreren Messerstichen lebensgefährlich verletzt. Die Polizei fand sie schwer verletzt auf dem Gehweg vor einem Mehrfamilienhaus und brachte sie umgehend ins Krankenhaus, wo sie notoperiert werden musste. Es besteht weiterhin Lebensgefahr.
Laut Polizei kam es zunächst in der Wohnung eines 51-Jährigen zu einem Streit mit der 18-Jährigen. Im Verlauf dieses Streits soll der Mann die junge Frau mit einem Messer schwer verletzt haben. Der Verdächtige wurde kurz nach der Tat in der Nähe des Tatorts widerstandslos festgenommen. Die mutmaßliche Tatwaffe wurde von der Polizei sichergestellt.
Nach bisherigen Erkenntnissen kannten sich Opfer und Verdächtiger. Genauere Hintergründe und das Motiv der Tat sind derzeit noch Gegenstand der Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Duisburg. Die Tat wird als versuchtes Tötungsdelikt eingestuft.
Die Tat sorgt am Standort Duisburg für große Beunruhigung. Der Vorfall verdeutlicht einmal mehr die Gefahr schwerer Gewaltdelikte im privaten Umfeld. Die Ermittlungen der Polizei dauern weiterhin an, nähere Informationen zu den persönlichen Beziehungen der Beteiligten wurden noch nicht veröffentlicht.
Die Polizei wertet weiterhin Spuren aus und befragt Zeugen. Fotos vom Tatort zeigen eine auffällige Blutspur, die sich über mehrere Meter von der Hausnummer 6 bis zur Hausnummer 10 zieht. Das Opfer bleibt vorerst in Lebensgefahr, das Motiv ist weiter unklar. Die Staatsanwaltschaft prüft alle weiteren Hintergründe.
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