Der Mikrozensus 2026 beginnt: Erfahren Sie, wie 1% der Haushalte in NRW ausgewählt werden und was zu beachten ist.
Am 12. Januar 2026 startet der Mikrozensus auch in Nordrhein-Westfalen. Dabei werden wie jährlich rund 1 Prozent der Haushalte zufällig ausgewählt und befragt. Die Ergebnisse liefern zentrale Daten zur wirtschaftlichen und sozialen Lage der Bevölkerung.
Der Mikrozensus ist eine seit 1957 gesetzlich verbindliche, repräsentative Haushaltsbefragung in Deutschland. Er stellt Daten zur Struktur sowie zur wirtschaftlichen und sozialen Lage der Bevölkerung bereit und liefert Informationen zu Familie, Erwerbstätigkeit und Wohnverhältnissen (Destatis).
In NRW und anderen Bundesländern werden jährlich etwa 1 Prozent aller Haushalte ausgewählt. Für die Auswahl der Gebäude kommt ein mathematisches Zufallsverfahren zum Einsatz, bei dem einzelne Wohngebäude oder Gebäudeteile ausgelost werden (IT.NRW). In der Regel werden ausgewählte Bezirke über maximal vier aufeinanderfolgende Jahre befragt (Statistik Baden-Württemberg).
Der Mikrozensus liefert seit mehr als sechs Jahrzehnten verlässliche Daten für Politik, Verwaltung und Forschung. Jahr für Jahr nehmen rund 1 Prozent der Bevölkerung teil. Die Teilnahme ist gesetzlich vorgeschrieben und dient der Abbildung der Bevölkerungsstruktur (Erhebungsportal).
In Nordrhein-Westfalen werden die ausgewählten Haushalte im Laufe von maximal fünf Jahren viermal kontaktiert und befragt. Die Teilnahme erfolgt persönlich oder über eine Online-Befragung, die am PC, Laptop oder Tablet ausgefüllt werden kann (Erhebungsportal, Statistik NRW).
Teilnehmende erhalten in den kommenden Wochen Anschreiben mit weiteren Informationen. Die Daten tragen dazu bei, politische Entscheidungen zu informieren und soziale Entwicklungen abzubilden. Für Fragen steht die zentrale Meldestelle der Landesstatistik zur Verfügung.
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