Die Feuerwehr Mönchengladbach unterstützt mit 26 Einsatzkräften und sechs Fahrzeugen beim Waldbrand im Hürtgenwald.
Der Waldbrand im Hürtgenwald fordert weiterhin Einsatzkräfte aus ganz NRW. Jetzt hat auch die Feuerwehr Mönchengladbach mit angepackt – und das mit ordentlich Manpower. Wie du in unserem früheren Beitrag zum Waldbrand im Hürtgenwald nachlesen kannst, macht die noch im Boden liegende Weltkriegsmunition den Einsatz dort besonders gefährlich – klassische Löschmethoden sind kaum möglich, starke Winde zwangen die Kräfte zwischenzeitlich sogar zum Rückzug.2 Jetzt gibt es neue Entwicklungen direkt aus Mönchengladbach.
Am 14. August 2026 forderte die Bezirksregierung Düsseldorf die Feuerwehr Mönchengladbach offiziell zur Unterstützung an. Gegen 12:00 Uhr erfolgte die Alarmierung der sogenannten Bezirksbereitschaft III – ein Verbund, der neben Mönchengladbach auch Einsatzkräfte der Feuerwehr Krefeld sowie Feuerwehren aus dem Kreis Viersen umfasst.1 Gemeinsam soll dem Großbrand im Hürtgenwald entgegengewirkt werden.
Die Feuerwehr Mönchengladbach ist mit sechs Fahrzeugen und 26 Einsatzkräften vor Ort im Einsatz. Die Aufgaben sind vielfältig:1
An diesen Maßnahmen zeigt sich, wie komplex der Einsatz vor Ort ist – gerade weil man aufgrund der Munitionsbelastung im Boden nicht einfach mit schwerem Gerät in den Wald einrücken kann.2 Umso wichtiger ist eine clevere Löschwasserversorgung aus sicherer Distanz.
Im Einsatz sind die Freiwilligen Feuerwehr-Einheiten aus Hardt, Rheydt, Neuwerk, Giesenkirchen und Broich – ergänzt durch den Führungsdienst der Berufsfeuerwehr. Ein starkes Team, das zeigt: Wenn’s drauf ankommt, zieht NRW zusammen.1
Eine wichtige Neuerung: Am 15. August 2026 wurden die bisherigen Kräfte der Feuerwehr Mönchengladbach durch frische Einsatzkräfte abgelöst. Die neuen Teams übernahmen die laufenden Aufgaben vor Ort und setzten die Brandbekämpfung nahtlos fort.1 Das zeigt, wie ernst die Lage nach wie vor ist – ein schnelles Ende des Einsatzes ist offenbar nicht in Sicht.
Der Einsatz der Mönchengladbacher Feuerwehr macht deutlich, wie sehr ein Waldbrand dieser Größenordnung regionale Solidarität erfordert. Während Experten schon länger bessere Ausrüstung für Waldbrandszenarien und eine engere Abstimmung mit militärischen Ressourcen fordern2, beweisen die Kräfte aus Mönchengladbach gerade ganz praktisch, was gemeinsames Anpacken leisten kann. Daumen hoch für alle, die dort im Einsatz sind!
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