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Moerser Tafel in Not: Räumung droht – Versorgung vieler Menschen unsicher
17. Februar 2026

Moerser Tafel droht Schließung: Ohne neue Räume steht die Versorgung vieler Bedürftiger auf dem Spiel.

Die Moerser Tafel kämpft ums Überleben

Die Moerser Tafel steht vor einer existenziellen Krise. Bis Ende September 2026 muss der Verein seine bisherigen Räume aufgeben – ohne neue Bleibe droht die dauerhafte Schließung. Die Einrichtung ist eine wichtige Stütze für viele Bedürftige in Moers und Umgebung.

Worum es geht

Die Räume an der Wittfeldstraße sind für die Moerser Tafel bald Geschichte. Wie Radio K.W. berichtet, hat der Vermieter dem Verein die Kündigung ausgesprochen; bis Ende September 2026 muss das Gebäude geräumt werden.

Die wichtigsten Fakten

Findet die Tafel bis zum Stichtag keine neuen, passenden Räume, steht die dauerhafte Schließung bevor. Laut Facebook-Mitteilung des Vereins wäre das Aus ein schwerer Einschnitt: Viele der täglich versorgten Menschen wären tagelang ohne Lebensmittel. Auch Geflüchtete aus der Ukraine zählen zum Kreis der Bedürftigen. Der Andrang an den Ausgabetagen ist groß und unterstreicht die Bedeutung der Tafel.

Hintergrund: Warum die Lage so ernst ist

Der Hilferuf wird lauter: Unterstützung wird von der künftigen Bürgermeisterin Julia Zupancic und der breiten Öffentlichkeit eingefordert. Ohne Lösung geht eine zentrale soziale Anlaufstelle verloren, die notgedrungen Bedürftigkeit lindert.

Situation im Kreis Wesel und am Niederrhein

Die Entwicklung betrifft nicht nur Moers: Im Kreis Wesel gibt es neun Tafeln, unter anderem in Kamp-Lintfort, Neukirchen-Vluyn, Rheinberg, Dinslaken-Lohberg, Wesel, Mehrhoog, Xanten und Schermbeck. Sie alle stehen unter Druck. Immer mehr Menschen suchen Hilfe; zugleich fehlen vielerorts Ehrenamtliche und Fördergelder. Beispiel Dinslaken: Was früher fünf Leute schafften, stemmen jetzt zwei oder sogar eine Person alleine. Auch in Schermbeck wird trotz positiver Zwischenbilanz vor wachsender sozialer Not gewarnt.

Ausblick: Was jetzt passieren muss

Die Moerser Tafel sucht dringend nach neuen Räumen und Unterstützern. Das Ziel ist klar: Die Versorgung der Menschen in Not darf nicht wegbrechen. Das Engagement der Freiwilligen ist unverzichtbar, aber die Herausforderungen wachsen. Es gilt, schnelle und nachhaltige Lösungen für den Fortbestand der Tafel zu finden.

Quellen

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