Schüsse auf ein Wohnhaus in Brühl: Zwei maskierte Verdächtige flüchteten nach der Tat, die Polizei Rhein-Erft-Kreis sucht jetzt dringend Zeugen.
Kaum ist die Aufregung um die Schüsse in Merkenich und Rodenkirchen abgeklungen, gibt’s schon den nächsten Fall in der Region: In der Nacht zu Sonntag, den 18. Oktober, haben Unbekannte auf ein Wohnhaus in Brühl geschossen. Die Polizei Rhein-Erft-Kreis bestätigt den Vorfall und sucht aktuell nach zwei Verdächtigen sowie nach Zeugen, die etwas mitbekommen haben.
Laut Polizei Rhein-Erft-Kreis meldeten Anwohner auf der Römerstraße gegen 0.50 Uhr mehrere Knallgeräusche. Die alarmierten Einsatzkräfte waren schnell vor Ort und stellten am betroffenen Haus drei Einschusslöcher fest. Zusätzlich sicherten die Beamten Patronenhülsen am Tatort. Zeugenangaben zufolge flüchteten zwei bislang unbekannte Jugendliche unmittelbar nach den Schüssen in Richtung Vochem.
Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen übernommen – auch zu den Hintergründen der Tat wird jetzt genauer geschaut. Bislang ist unklar, was die Täter zu der Tat getrieben hat.
Die Polizei Rhein-Erft-Kreis hat eine Beschreibung der beiden Flüchtigen veröffentlicht:
Falls euch diese Beschreibung bekannt vorkommt oder ihr in der Nacht etwas Verdächtiges in der Gegend beobachtet habt: Meldet euch bei der Polizei!
Das Kriminalkommissariat 11 nimmt alle Hinweise entgegen – egal ob zu verdächtigen Personen oder Fahrzeugen im Tatzeitraum. Erreichbar ist die Polizei Rhein-Erft-Kreis telefonisch unter 02271 81-0 oder per E-Mail an poststelle.rhein-erft-kreis@polizei.nrw.de.
Nach Angaben von meinestadt.de reiht sich dieser Vorfall in eine ganze Liste aktueller Polizeimeldungen aus dem Rhein-Erft-Kreis ein. Erst wenige Stunden vor den Schüssen in Brühl meldete die Polizei auch einen Einbruch in eine Hauptschule in Bergheim sowie eine Trunkenheitsfahrt in Hürth-Gleuel. Der Rhein-Erft-Kreis bleibt also weiterhin ein Brennpunkt für verschiedenste Delikte – von Einbrüchen über Verkehrsunfälle bis hin zu den aktuellen Schüssen.
Ob es einen Zusammenhang zu den vorherigen Schüssen in Merkenich und Rodenkirchen gibt, ist aktuell nicht bekannt. Die Ermittlungen laufen auf Hochtouren, und die Polizei ist weiterhin auf Zeugenhinweise angewiesen, um die Hintergründe aufzuklären.
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