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Neugestaltung des ZOB Mönchengladbach – Zukunftsfähig und barrierefrei
7. Februar 2026

ZOB Mönchengladbach: Alles zur Neugestaltung, Barrierefreiheit & Zukunft des Busbahnhofs auf dem Europaplatz.

Der zentrale Omnibusbahnhof (ZOB) in Mönchengladbach wird vollständig neu gestaltet. Ziel ist ein moderner, leistungsfähiger und barrierefreier Dreh- und Angelpunkt für den öffentlichen Personennahverkehr. Die Neugestaltung orientiert sich an den aktuellen Anforderungen des städtischen Wachstums und bindet auch die geplante Entwicklung des Areals „19 Häuser“ ein.

Worum es geht

Im Zuge der Stadtentwicklung in Mönchengladbach wird der Bereich rund um das ehemalige Haus Westland und den Europaplatz umfassend neugestaltet. Dies macht auch eine komplette Neuplanung des dortigen zentralen Busbahnhofs erforderlich, um den Anforderungen an einen zeitgemäßen ÖPNV-Knotenpunkt gerecht zu werden. Die Machbarkeitsstudie der NEW mobil & aktiv Mönchengladbach belegt: Eine Verkleinerung des ZOB auf dem Europaplatz ist möglich, ohne die Leistungsfähigkeit einzuschränken.

Die wichtigsten Fakten

Der neue ZOB entsteht auf einer Fläche von 13.100 Quadratmetern direkt vor dem Hauptbahnhof. Er wird aus insgesamt 26 barrierefreien Haltestellen bestehen – genauso viele wie bisher, aber durchgängig barrierefrei und mit modernen dynamischen Fahrgastinformationen ausgestattet. Im Mittelpunkt steht eine großzügige Haltestelleninsel für einen sicheren und komfortablen Umstieg. Alle Haltestellen werden in sogenannter Sägezahnaufstellung angelegt, sodass Solo- und Gelenkbusse problemlos und unabhängig voneinander fahren können.

Hintergrund

Der bisherige ZOB erfüllte die Anforderungen an Barrierefreiheit, moderne Fahrgastinformation und Witterungsschutz nur bedingt. Auch die vorhandene Dachkonstruktion war wartungsintensiv, das Pflaster sanierungsbedürftig. Die Umgestaltung ist daher nicht nur durch das städtebauliche Umfeld, sondern auch aus betrieblichen und technischen Gründen notwendig (NEW mobil & aktiv Mönchengladbach).

Einordnung für NRW

Mönchengladbach schafft damit einen Vorzeige-Busbahnhof, der auch für andere Städte in Nordrhein-Westfalen ein Modell sein könnte: barrierefrei, digital ausgestattet und multimodal verknüpft mit Bahn und Radverkehr. Die neue Anlage trägt dazu bei, den öffentlichen Nahverkehr attraktiv und zeitgemäß zu machen, insbesondere unter Berücksichtigung künftiger Herausforderungen wie Elektromobilität und flexibler Blockabfahrten.

Ausblick

Der ZOB bleibt eine zentrale Mobilitätsdrehscheibe der Stadt. Durch die Verschiebung um rund 1,8 Meter Richtung Norden wird auch der Bahnhofsvorplatz aufgewertet. Bürger und Verbände wurden früh in die Planung eingebunden. Die finale Gestaltung legt besonderes Augenmerk auf Witterungsschutz, Aufenthaltsqualität und grüne Akzente. Die Zufahrt für Bundespolizei und Anlieger bleibt erhalten.
Mehr Details und Blick in die Zukunft des ZOB finden Sie unter NEW mobil & aktiv Mönchengladbach.

Quellen

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