Das Neusser Bürgerschützenfest beginnt mit der Kirmes – Vorfreude in der Stadt ist groß.
Mit der Eröffnung der Kirmes wird heute der inoffizielle Start des Neusser Bürgerschützenfestes gefeiert, dem größten Schützenfest eines Vereins weltweit. Die Vorfreude in Neuss ist spürbar, während sich die Stadt auf die Feierlichkeiten vorbereitet.
Am Sonntag gab es bereits eine große Parade, an der knapp 8.000 Schützen und Musiker teilnahmen. Die Straßen waren bis zum Morgen voll, besonders rund um das Neusser Rathaus, wo auch die Zuschauertribünen dicht besetzt waren. Highlight der Feierlichkeiten war die Königsparade, die durch die Stadt zog und mit den traditionellen Hönesse, bis zu 20 Kilo schwere mehrblütige Trinkhörner, für Begeisterung sorgte.
Der Aufbau der Kirmes verlief in diesem Jahr unter erschwerten Bedingungen. Kirmesarchitekt Ralf Weyers äußerte: „Es wird Zeit, dass es losgeht!“ Die Arbeiten wurden durch die parallelen Instandhaltungen am Radschnellweg zwischen Neuss und Monheim sowie den Vorbereitungen für die anstehende Landesgartenschau beeinträchtigt. Einige Fahrgeschäfte wurden umplatziert oder setzen in diesem Jahr ganz aus.
In diesem Jahr gilt auf dem Kirmesgelände und rund um den Neusser Hauptbahnhof ein Waffenverbot, um für sichere Bedingungen während des Schützenfestes zu sorgen. Die Polizei wird dort verstärkt kontrollieren, um sicherzustellen, dass keine gefährlichen Gegenstände mitgebracht werden.
Die Feierlichkeiten zum Neusser Bürgerschützenfest werden bis einschließlich Dienstag andauern, wobei rund eine Million Besucher in der Stadt erwartet werden. Der neue Schützenkönig wird am Abschlussabend gekrönt.
Quelle: WDR, Bürgerschützenverein Neuss.
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