Das Rekordniedrigwasser im Rhein bringt in Köln und Königswinter zwei Autowracks ans Licht – darunter ein 2014 gestohlener Toyota Yaris und ein Fiat 126 aus…
Das Rekordniedrigwasser im Rhein sorgt gerade für echte Wow-Momente – und die haben es in sich! Neben Schiffswracks und Weltkriegsmunition, die in den vergangenen Wochen bereits entdeckt wurden, sind jetzt zwei Autowracks aufgetaucht, die so einiges an Fragen aufwerfen.1
Bei Wassertiefenmessungen des Wasserschifffahrtsamts in Köln wurde bei Rhein-Kilometer 710 ein „moderneres Wrack“ entdeckt – so nennt es die Polizei selbst. Am 12. August wurde das Fahrzeug aus dem Wasser geborgen, und dann kam die Überraschung: Ermittlungen ergaben, dass es sich um einen Toyota Yaris handelt, der im Juni 2014 – also vor zwölf Jahren – bei einem Diebstahl entwendet wurde.1 Klingt nach einem Fall für Detektive, oder?
Aber das ist noch nicht alles! In Königswinter entdeckten Einsatzkräfte der Feuerwehr bereits am 3. August an einer Wasserungsstelle für Boote ein weiteres Autowrack. Am 18. August wurden die Überreste des Fahrzeugs geborgen – und die Geschichte dahinter ist fast noch faszinierender.1
Bei dem stark beschädigten Wagen handelt es sich um einen Fiat 126, der vermutlich zwischen 1976 und 1984 produziert wurde. Aufgrund der starken Korrosion konnten keinerlei Hinweise auf den letzten Halter oder die letzte Halterin gefunden werden. Die Polizei geht davon aus, dass der Kleinwagen schon seit vielen Jahrzehnten im Wasser lag.1 Stell dir mal vor – dieser Winzling hat wahrscheinlich mehr Zeit im Rhein verbracht als so mancher von uns auf dieser Welt!
Wichtig zu wissen: In beiden Fällen lagen laut Polizei keine Hinweise auf Kapitaldelikte oder Vermisstenfälle vor. Puh – das ist zumindest eine Erleichterung bei all dem Kuriosen.1 Die beiden Autowracks werden nun fachgerecht entsorgt.
Was dieses Niedrigwasser gerade in NRW so spannend macht: Der Rhein verwandelt sich quasi in eine riesige Zeitkapsel. Ein gestohlenes Auto aus dem Jahr 2014, ein Kleinwagen aus den 70er oder 80er Jahren, Weltkriegsmunition – der Fluss hat so einiges gehortet, was normalerweise unter der Wasseroberfläche verborgen bleibt.
Für alle NRW-Fans unter euch: Antenne NRW hält euch natürlich weiter auf dem Laufenden, was der sinkende Rheinpegel noch so ans Licht bringt. Bleibt gespannt – das ist noch längst nicht alles, was da unten schlummert!
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