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NSU-Nagelbombenanschlag Keupstraße: Von der Katastrophe zum Mahnmal
19. April 2026

NSU-Nagelbombenanschlag Keupstraße: Fakten, Hintergründe und aktuelle Gedenkinitiativen in Köln.

Am 9. Juni 2004 explodierte in der Kölner Keupstraße eine Nagelbombe mit 800 Zimmermannsnägeln vor einem Friseurgeschäft. Die auf Massenmord ausgerichtete Tat verletzte mehr als 22 Menschen, vier davon schwer. Erst Jahre später wurde die rechtsterroristische Motivation und der Täterkreis, das NSU-Netzwerk, öffentlich bekannt.
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Worum es geht

Der Nagelbombenanschlag in der Keupstraße war ein zentraler Moment rechtsterroristischer Gewalt in Deutschland. Die Attacke zielte mit rassistischer Ideologie auf die (post)migrantische Gesellschaft in Köln und hinterließ tiefe Wunden – nicht nur physisch, sondern auch gesellschaftlich.
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Die wichtigsten Fakten

Die Bombe detonierte am Vormittag vor einem Friseursalon in der Keupstraße, die als Zentrum des türkischen Geschäftslebens in Köln bekannt ist. Über 22 Menschen wurden verletzt, vier davon schwer. Die Ermittlungen liefen sieben Jahre lang vor allem gegen Betroffene und Geschäftsinhaberinnen vor Ort, die zu Unrecht verdächtigt und überwacht wurden.
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Hintergrund

Erst 2011 wurde öffentlich, dass es sich um einen rechtsterroristisch motivierten Anschlag des NSU handelte. Die jahrelange Täter-Opfer-Umkehr und das Misstrauen, das daraus entstand, nennen die Menschen in der Keupstraße heute die „Bombe nach der Bombe“: rassistische Ermittlungen und fehlende Solidarität von Seiten der Stadtgesellschaft.
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Einordnung für NRW

Der Anschlag warf ein Schlaglicht auf institutionellen Rassismus auch in NRW-Behörden. Die betroffenen Menschen und Initiativen in der Keupstraße fordern bis heute konsequente Aufklärung, Entschädigung, Erinnerungsarbeit und Solidarität. Die fehlende Unterstützung nach dem Anschlag hat das gesellschaftliche Klima nachhaltig geprägt.
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Ausblick

In der unmittelbaren Nähe des Tatorts entsteht nach dem Wunsch der Betroffenen ein Mahnmal, das an die beiden in Köln vom NSU verübten Bombenanschläge erinnern soll. Künstler und Initiativen arbeiten gemeinsam an einem hybriden Erinnerungsort, der von einer realen Bodenplatte über digitale Archive bis zu Begegnungsräumen reicht und sich gegen Rassismus und Antisemitismus positioniert.
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Quellen

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