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Ölpreise steigen: Tanken in NRW wird durch Nahost-Krieg teurer
9. März 2026

Ölpreise steigen wegen Krieg in Nahost: Spritpreise in NRW teurer denn je. Was Autofahrer jetzt wissen müssen.

Worum es geht

Die Ölpreise sind infolge des Kriegs im Nahen Osten massiv gestiegen. Autofahrerinnen und Autofahrer in NRW und ganz Deutschland spüren die Folgen an den Zapfsäulen: Tanken ist so teuer wie seit Jahren nicht mehr. Grund ist vor allem der Irankrieg, der die Versorgungslage auf dem Ölmarkt massiv beeinflusst.
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Die wichtigsten Fakten zu den aktuellen Spritpreisen

Am Sonntag kostete Diesel im bundesweiten Schnitt 2,117 Euro pro Liter – 37,1 Cent mehr als vor Beginn des Irankriegs. Super E10 lag bei 1,984 Euro (20,6 Cent mehr). In der Preiserhebung vom Montagmittag waren die Preise erneut gestiegen: Super E10 kostete 2,056 Euro, Diesel 2,202 Euro. Die Ölpreise liegen inzwischen deutlich über 100 US-Dollar pro Barrel.
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Hintergrund: Warum steigen die Preise?

Ausschlaggebend ist die Eskalation des Nahost-Konflikts und die Blockade der Straße von Hormus durch den Iran, einer der wichtigsten Handelsrouten für Öl. Der Angriff Israels auf Öllager in Teheran verstärkte die Sorge vor Lieferausfällen. Vor Ausbruch des Krieges lag der Ölpreis noch bei rund 72 US-Dollar pro Barrel.
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Reaktionen: Kritik und politische Maßnahmen

Der ADAC kritisiert die Mineralölwirtschaft wegen einer aus seiner Sicht unangemessenen Preissetzung – die Preissteigerungen an den Zapfsäulen würden deutlich zu schnell erfolgen. Die Politik reagiert: Bundeswirtschaftsministerin Reiche (CDU) kündigt eine kartellrechtliche Prüfung der Preissprünge an, Bundesfinanzminister Klingbeil (SPD) droht Mineralölkonzernen mit Konsequenzen.
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Einordnung für NRW

Tanken in NRW ist ebenso stark betroffen wie im Bundesdurchschnitt. Autofahrende verzeichnen auch im Westen drastische Preissteigerungen. Laut ADAC gibt es keinen Grund zur Sorge vor Kraftstoff-Engpässen, denn Deutschland bezieht Öl aus rund 30 Ländern. Norwegen, USA, Libyen, Kasachstan und Großbritannien sind die wichtigsten Lieferländer.
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Ausblick und Spartipps für Verbraucher

Eine schnelle Entspannung der Lage ist laut Branchenexperten unwahrscheinlich. Opec+ kündigte zwar eine mögliche Erhöhung der Fördermengen an, kurzfristig bleiben die Preise jedoch hoch. Autofahrer können sparen, indem sie die teuren Tankzeiten – vor allem morgens zwischen 7 und 8 Uhr – meiden, Spritpreise vergleichen, auf das günstigere Super E10 umsteigen und mit Hilfe von Apps günstige Tankstellen finden.
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Quellen

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