Olympia-Bewerbung Duisburg: Bürgerentscheid läuft aktuell. Abstimmung, Ablauf und Pläne im Überblick.
Duisburg steht vor einer wichtigen Entscheidung: Noch bis zum 19. April läuft der Bürgerentscheid, bei dem die Einwohnerinnen und Einwohner der Stadt darüber abstimmen, ob sich Duisburg an der Olympia-Bewerbung der Region „KölnRheinRuhr“ für die Olympischen und Paralympischen Spiele 2036, 2040 oder 2044 beteiligen soll. Die Wahl erfolgt per Brief. Die Bewerbung setzt auf Nachhaltigkeit und die Nutzung bestehender Sportstätten.
Im Februar 2026 hatte der Duisburger Stadtrat den Weg für den Bürgerentscheid freigemacht. Nun können alle wahlberechtigten Bürgerinnen und Bürger schriftlich über die Beteiligung der Stadt an der gemeinsamen Olympia-Bewerbung entscheiden. Die Abstimmung ist Teil einer regionalen Initiative mit 17 Städten unter Führung von Köln. sportstadt-duisburg.de
Bis spätestens 19. April 2026 kann abgestimmt werden. Die Abstimmung erfolgt ausschließlich per Brief. Die Frage lautet, ob Duisburg sich an der Bewerbung der Region Rhein/Ruhr um die Olympischen und Paralympischen Sommerspiele 2036, 2040 oder 2044 beteiligen soll. Die Unterlagen sollten bis spätestens 14. April in einen Briefkasten der Deutschen Post eingeworfen werden, damit sie rechtzeitig gezählt werden. olympiabewerbung.nrw
Das Olympia-Konzept sieht vor, dass sich 17 Städte die Austragung teilen. Köln ist die führende Stadt und plant ein temporäres Olympiastadion sowie das Olympische Dorf. Die Schwimmwettbewerbe sollen in der Arena auf Schalke stattfinden, das Reiten in Aachen, das Hockey in Mönchengladbach. Im Zentrum steht Nachhaltigkeit durch „100 Prozent schon bestehende oder temporäre Sportstätten“. duisburg.de
Die Sportstadt Duisburg möchte mit modernisierten, international erprobten Anlagen antreten. Die Regattabahn im Sportpark Duisburg ist für Ruder-, Kanu-, Para-Ruder- und Para-Kanu-Wettbewerbe vorgesehen. In der Schauinsland-Reisen-Arena sollen olympisches und paralympisches Sportklettern ausgetragen werden. ssb-duisburg.de
Duisburg ist regelmäßig Austragungsort internationaler Sportevents. Zuletzt fanden dort die FISU World University Games 2025 mit Wasserball, Beachvolleyball und Ruderwettkämpfen sowie die sechste Kanu-Weltmeisterschaft 2023 statt. Auch die Universiade 1989 und die World Games 2005 stehen für die breite Erfahrung der Stadt.
Wird in Duisburg eine mehrheitliche Zustimmung erreicht, bleibt abzuwarten, wie sich der deutsche Bewerber im Auswahlprozess positioniert. Neben „KölnRheinRuhr“ sind auch München, Berlin und Hamburg im Rennen. Der Deutsche Olympische Sportbund will im Herbst 2026 festlegen, welche Stadt oder Region Deutschland im internationalen Bewerbungsverfahren vertritt. Über die endgültige Vergabe der Spiele entscheidet das Internationale Olympische Komitee. olympiabewerbung.nrw
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