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Parkstadt Süd: Fortuna Köln freut sich über Kompromiss im Kölner Stadtrat
10. Juli 2026

Der Kölner Stadtrat hat entschieden: Für die Parkstadt Süd gibt es einen Kompromiss, der Fortuna Köln zwei neue Kleinspielfelder sichert.

Endlich eine Einigung: Der Stadtrat hat gesprochen

Lange wurde gestritten, jetzt steht die Entscheidung: Der Rat der Stadt Köln hat in seiner letzten Sitzung beschlossen, wie es rund um die geplante Parkstadt Süd sportlich weitergehen soll. Und für den SC Fortuna Köln ist das Ergebnis zwar kein voller Sieg – aber immerhin ein echter Kompromiss, mit dem der Klub gut leben kann.1

Was wurde eigentlich beschlossen?

Zur Vorgeschichte: Die Verwaltung der Stadt Köln hatte ein sogenanntes „Sporthof“-Konzept favorisiert – also eine eher kompakte, multifunktionale Sportanlage im geplanten Grüngürtel der Parkstadt Süd. Der Fußball-Drittligist SC Fortuna Köln hingegen wollte dort lieber ein großes Spielfeld – gemeinsam genutzt mit der Universität zu Köln. Diesen Wunsch hat der Stadtrat jetzt abgelehnt.1

Aber: Es gibt eine entscheidende Ergänzung. Auf einer Fläche, die bisher einfach als Wiese eingeplant war, sollen nun zwei Kleinspielfelder entstehen. Damit bekommt Fortuna Köln zumindest teilweise das, was der Klub braucht. SPD, CDU, Linke und FDP/KSG sorgten gemeinsam für die nötige Mehrheit – Grüne und Volt stimmten gegen die Variante.1

Fortuna Köln gibt grünes Licht für den Deal

Und wie reagiert der Klub selbst? Fortuna-Präsident Hanns-Jörg Westendorf bringt es auf den Punkt:

„Wir befürworten den Kompromiss, das wird zumindest die Platznot in der Südstadt lindern.“

Kein Jubel durch die Decke, aber solides Okay – und das ist bei so einem komplexen Stadtentwicklungsprojekt schon eine Menge wert. Immerhin kämpft Fortuna Köln seit längerer Zeit darum, bessere Trainings- und Spielbedingungen für seine Mannschaft und den Nachwuchs zu sichern.1

Auch der 1. FC Köln profitiert – eine Zeitenwende für den Kölner Sport?

Besonders spannend: In derselben Ratssitzung wurde auch für den 1. FC Köln eine wichtige Weiche gestellt. Der Stadtrat beschloss die Prüfung von gleich drei neuen Satellitenplätzen für den Bundesligisten. Oliver Seeck (SPD), Vorsitzender des Sportausschusses, spricht deshalb von einem „super Ergebnis“ und sogar von einer „Zeitenwende für den Kölner Sport“.1

Und das klingt gar nicht mal übertrieben: Wenn gleich zwei Kölner Profivereine in einer einzigen Ratssitzung bessere Perspektiven für ihre Sportinfrastruktur bekommen, ist das schon ein Signal. Köln macht ernst, wenn es um Fußball geht – und das ist für alle Fans in NRW eine gute Nachricht.

Was bedeutet das für die Parkstadt Süd?

Die Parkstadt Süd ist eines der größten Stadtentwicklungsprojekte in Köln. Geplant ist unter anderem ein durchgängiger Grüngürtel bis zum Rhein – eine riesige Freifläche für alle Kölnerinnen und Kölner. Dass dabei auch der Vereinssport nicht vergessen wird, ist wichtig. Denn gerade in dicht besiedelten Stadtteilen wie der Südstadt fehlt es oft an Platz zum Kicken, Trainieren und Bewegen.1

  • Der „Sporthof“ kommt – als multifunktionale Sportanlage im Grüngürtel
  • Zwei zusätzliche Kleinspielfelder mildern die Platznot für Fortuna Köln
  • Der Grüngürtel bleibt weitgehend erhalten – ein Gewinn für alle Anwohner
  • Parallel werden für den 1. FC Köln drei Satellitenplätze geprüft

Fazit: Kein Traumszenario, aber ein echter Schritt nach vorne

Klar, Fortuna Köln hätte sich mehr gewünscht. Ein großes Spielfeld wäre für den Drittligisten natürlich die bessere Lösung gewesen. Aber ein Kompromiss, der die Platznot lindert und gleichzeitig den Grüngürtel schützt? Das ist in einer wachsenden Stadt wie Köln schon ein ordentlicher Deal. Wir bei Antenne NRW bleiben für euch dran – wenn sich in Sachen Parkstadt Süd etwas tut, erfahrt ihr es hier als Erstes.1

Quellen

  1. Parkstadt Süd: Fortuna Köln zufrieden mit Kompromiss-Beschluss des Stadtrates – Kölnische Rundschau


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