Petra Ladenburger startet als NRW-Kinderschutzbeauftragte und stärkt Schutz und Rechte von Kindern in Nordrhein-Westfalen.
Nordrhein-Westfalen bekommt mit Petra Ladenburger eine ausgewiesene Expertin als erste Landesbeauftragte für Kinderschutz und Kinderrechte. Die erfahrene Juristin wird das neu geschaffene Amt in den nächsten fünf Jahren aufbauen und mit ihrer fachlichen Kompetenz stärken. Ihr Arbeitsbeginn ist am 18. Februar 2026.
Die nordrhein-westfälische Landesregierung hat die Rechtsanwältin und langjährige Anhörungsbeauftragte der Aufarbeitungskommission des Bundes, Petra Ladenburger, in das neue Amt berufen. Sie soll sich künftig um die Belange von Kindern und Jugendlichen sowie deren Familien kümmern und ist dabei in ihrer Arbeit unabhängig und ausschließlich dem Gesetz verpflichtet. (Aufarbeitungskommission)
Petra Ladenburger bringt große Erfahrung in der Aufarbeitung sexualisierter Gewalt und im Kinderschutz mit. Seit 2016 hat sie als Anhörungsbeauftragte für die unabhängige Kommission zur Aufarbeitung sexuellen Kindesmissbrauchs gearbeitet und dabei über 370 vertrauliche Gespräche mit Betroffenen geführt. Als Rechtsanwältin hat sie mehr als 30 Jahre lang Betroffene in Gerichtsverfahren vertreten und lehrt als Dozentin für Kinderschutz- und Familienrecht. Darüber hinaus führt sie Fortbildungen für Fachkräfte durch.
Das Amt der Kinderschutzbeauftragten ist Teil des weiterentwickelten Landeskinderschutzgesetzes. Die neue Beauftragte soll landesweit Akteurinnen und Akteure im Bereich Kinderschutz und Kinderrechte vernetzen sowie Beteiligungsformate für betroffene Kinder, Jugendliche und Erwachsene schaffen. Auch die Anhörung der Anliegen von Betroffenen und deren Weiterleitung an passende Unterstützungssysteme gehören zu ihren Aufgaben. (Land NRW)
Mit der Besetzung durch Petra Ladenburger stärkt Nordrhein-Westfalen den Kampf gegen sexualisierte Gewalt und den Schutz von Kindern. Nach Aussage von Familienministerin Josefine Paul sollen Kinder und Jugendliche in NRW durch die neue Landesbeauftragte eine unabhängige, starke Stimme an ihrer Seite haben. Die Vernetzung relevanter Institutionen und die Entwicklung neuer Beteiligungsformate sind für das Bundesland ein wichtiger Fortschritt.
Petra Ladenburger wird ihre Tätigkeit als Kinderschutzbeauftragte am 18. Februar 2026 aufnehmen. In den kommenden Jahren wird erwartet, dass sie mit ihrer Expertise maßgeblich zur Weiterentwicklung und Stärkung des Kinderschutzes in Nordrhein-Westfalen beiträgt. Die Einführung des neuen Amtes wird als bedeutender Schritt im Schutz von Kindern vor Gewalt gewertet. (AJS NRW)
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