Podiumsdiskussionen zur Krefelder OB-Wahl: Bürger fragen sieben Kandidaten. Krefelds Zivilgesellschaft im Dialog.
In Krefeld organisierte ein breites Bündnis aus Sport, Kultur und Kirchen drei Podiumsdiskussionen. Ziel war es, sieben Kandidaten für das Oberbürgermeisteramt intensiver zu befragen und die Bürgerbeteiligung zu stärken. Die Veranstaltungen waren Teil der Vorbereitung auf die Wahl, die im September anstand (Extra Tipp am Sonntag).
Die Kandidaten Frank Meyer (SPD), Timo Kühn (CDU), Benjamin Zander (Grüne), Andreas Drabben (Freie Wähler), Carsten Bullert (Die Partei), Stephan Hagemes (Linke) und Björna Althoff (Luks) stellten sich den Fragen. Ein AfD-Kandidat wurde aufgrund eines Verfassungsschutzberichts nicht eingeladen. Veranstaltet wurde die Diskussionsreihe von den Dachorganisationen des Stadtsportbunds, des Kulturrats und der Kirchen.
Die Podiumsdiskussionen fanden an unterschiedlichen Orten statt: im historischen Klärwerk in Uerdingen, im Jugendhaus bzw. dem Hof der Friedenskirche sowie am Covestro-Sportpark. Moderiert wurden die Abende von Anouk van der Fliet und Gordon Binder-Eggert, beide erfahrene Lokaljournalisten. Die Themen reichten von Kulturförderung über Haushaltspolitik bis zur Zukunft des Ehrenamts.
Das Vorgehen in Krefeld zeigt, wie zivilgesellschaftliche Gruppen gemeinsam lokale politische Transparenz fördern. Durch die thematische Vielfalt und die breite Beteiligung spiegeln die Diskussionen gesellschaftliche Anliegen wider, die auch für andere Städte in NRW Vorbild sein könnten.
Die Veranstalter signalisierten, dass das Bündnis aus Zivilgesellschaft, Sport und Kultur auch künftig gemeinsam in den Dialog mit der Kommunalpolitik treten will. Die in den Diskussionen gemachten Aussagen der Kandidaten sollen langfristig an der tatsächlichen Entwicklung in Krefeld gemessen werden.
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