Kölns Polizeipräsident Hermanns kündigt entschlossenes Vorgehen gegen Randalierer bei der Gen-Z-Demo an Halloween an und appelliert an friedlichen Protest.
Am Samstag ist in Köln einiges los: Die „Gen Z regelt“-Demo steht an und gleichzeitig ist Halloween. Klingt erstmal nach einer wilden Mischung, oder? Kein Wunder, dass sich viele fragen, wie die Lage einzuschätzen ist – vor allem mit Blick auf die heftigen Krawalle, die zuletzt in europäischen Großstädten für Schlagzeilen gesorgt haben.1
Kölns Polizeipräsident Johannes Hermanns hat sich dazu jetzt geäußert und macht direkt klar: Die Bilder aus Frankreich und Italien von brennenden Barrikaden und plündernden Menschenmengen machen ihn wütend und fassungslos. Für ihn steht fest, dass das nichts mit Demokratie oder dem Recht auf Versammlung zu tun hat – das ist einfach nur Gewalt.1
Gleichzeitig betont er aber auch, dass er großes Verständnis für die jüngere Generation hat. Die Sorgen um bezahlbaren Wohnraum, Jobs und die eigene Zukunft sind laut Hermanns absolut berechtigt. Dafür auf die Straße zu gehen und sich zu engagieren, findet er ehrenwert.1
Wer aber denkt, in Köln mit Gewalt irgendwas erreichen zu können, der hat sich geschnitten. Hermanns ist da ziemlich eindeutig: Eine entschlossene Polizei wird alles dafür tun, dass die Versammlung friedlich bleibt. Den Einsatz am Halloween-Samstag übernimmt mit Martin Lotz ein sehr erfahrener Leitender Polizeidirektor.1
Trotzdem bleibt natürlich ein Restrisiko – deshalb appelliert der Polizeipräsident besonders an junge Menschen, sich nicht von Krawallmachern mitreißen zu lassen und sich klar von gewalttätigen Gruppen zu distanzieren. Wichtig ist ihm dabei: Die ursprünglichen Anliegen der Demo-Teilnehmer sollen nicht durch Randale überschattet werden.1
Auch die Kölnerinnen und Kölner selbst sind gefragt. Hermanns ruft dazu auf, die Augen offen zu halten und die Polizei zu informieren, falls am Halloween-Abend irgendwas aus dem Ruder zu laufen droht. Zusammenhalt ist hier also das Stichwort – nur gemeinsam lässt sich verhindern, dass es zu hässlichen Szenen kommt.1
Die Demo am Konrad-Adenauer-Ufer und Halloween treffen in Köln an einem Tag aufeinander – eine Situation, die die Polizei ernst nimmt, ohne dabei das Recht auf friedlichen Protest infrage zu stellen. Wie sich die Lage am Samstag tatsächlich entwickelt, bleibt abzuwarten. Klar ist aber: Wer Gewalt sucht, bekommt es in Köln mit einer gut vorbereiteten Polizei zu tun.
Wir informieren dich regelmäßig über aktuelle Nachrichten, Staus und wichtigen Themen - ohne Dich zu nerven!