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Pro-kurdische Demo in Dortmund: Verletzte Polizisten und Angriffe auf Imbisse
24. Januar 2026

Pro-kurdische Demo in Dortmund: 4.000 Menschen, verletzte Polizisten und Angriffe auf Imbissbuden. Alle Infos zum Ablauf.

Bei einer pro-kurdischen Demonstration in der Dortmunder Innenstadt ist es am Abend des 21. Januars 2026 zu mehreren gewalttätigen Zwischenfällen gekommen. Insgesamt 4.000 Menschen versammelten sich unter dem Motto „Gegen das Töten von Unschuldigen, Zivilisten und Kindern“. Während der Veranstaltung wurden sieben Polizisten verletzt und Imbissbuden attackiert.

Worum es geht

Die Demonstranten zogen am Abend durch die Dortmunder Innenstadt. Anlass war laut Polizeiangaben vermutlich der Protest gegen die gewalttätigen Auseinandersetzungen in Syrien. Teilnehmer zeigten bei einer Liveübertragung zahlreiche pro-kurdische Flaggen. Die Polizei war mit einem Großaufgebot im Einsatz – auch Beamte aus benachbarten Behörden unterstützten vor Ort.

Die wichtigsten Fakten im Überblick

  • Rund 4.000 Teilnehmer in der Innenstadt von Dortmund
  • Demonstration unter dem Motto „Gegen das Töten von Unschuldigen, Zivilisten und Kindern“
  • Scheiben von Imbissbetrieben wurden eingeschlagen
  • Zwei Strafverfahren wegen des Verdachts des Landfriedensbruchs wurden eingeleitet
  • Sieben Polizisten erlitten vermutlich Knalltraumata durch Böller
  • Kein Hinweis auf gezieltes Werfen der Böller auf die Beamten
  • Steine wurden ebenfalls geworfen, blieben aber ohne weitere Verletzte

Hintergrund zur Demonstration

Der friedliche Protest der überwiegenden Mehrheit wurde von einzelnen gewalttätigen Vorfällen überschattet. Laut Polizei blieben die meisten der rund 4.000 Demonstranten besonnen. Dennoch kam es an mehreren Imbissbuden zu Sachbeschädigungen, indem Versammlungsteilnehmer Scheiben einschlugen. Die Polizei leitete Ermittlungen zur Identifizierung weiterer Tatverdächtiger ein. Gegen zwei Personen wurden bereits Strafverfahren wegen Landfriedensbruchs eröffnet.

Einordnung für NRW und Dortmund

Der Vorfall zeigt, wie angespannt die Lage bei politisch motivierten Demonstrationen auch in Nordrhein-Westfalen ist. Die Dortmunder Polizei reagierte mit hoher Präsenz, auch wegen der befürchteten Eskalationen. Die Ermittlungen laufen. Die genauen Hintergründe sowie mögliche weitere Tatbeteiligte werden aktuell geprüft. Die landesweite Bedeutung solcher Versammlungen und ihre Risiken stehen verstärkt im Fokus der Einsatzkräfte in NRW.

Ausblick

Insgesamt verlief die Demonstration weitgehend friedlich, doch einzelne gewalttätige Ausbrüche werden juristisch nachbereitet. Die Polizei Dortmund weist darauf hin, weiterhin konsequent gegen Gewalt bei Versammlungen vorzugehen. Auch nach der Demonstration am 21. Januar 2026 bleibt das Thema für die Behörden von hoher Relevanz.

Quellen

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