Am 10. September heulen in Köln 136 Sirenen – aber keine Panik! Wir erklären, was beim Probealarm passiert und wie du dich im Ernstfall richtig verhältst.
Wenn am Donnerstag, dem 10. September, um 11 Uhr plötzlich laute Sirenen durch Köln heulen, ist das kein Grund zur Aufregung. Die Stadt Köln testet dann ihr Warnsystem – und zwar mit ganzen 136 Sirenen auf einmal!1 Der Probealarm ist Teil des bundesweiten Warntags, bei dem Bund, Länder und Kommunen gemeinsam prüfen, ob ihre Systeme im Ernstfall wirklich funktionieren.1
Der Ablauf ist genau getaktet – damit du weißt, was wann passiert und wann du aufhorchen solltest:1
Und das Beste: Du musst nicht mal in der Nähe einer Sirene sein, um die Probewarnung mitzubekommen. Smartphones erhalten die Meldung über die Warn-Apps Nina und Katwarn sowie via Cell Broadcast direkt über das Mobilfunknetz.1
Klar, beim Probealarm kannst du einfach weitermachen wie bisher. Aber weißt du eigentlich, was du bei einem echten Alarm tun solltest? Das ist nämlich genau der Punkt, warum solche Tests so wichtig sind! Im Ernstfall gilt:1
Bei einer echten Katastrophe werden die Sirenen in einem Umkreis von drei Kilometern um den Gefahrenbereich herum ausgelöst.1 Zusätzlich zu Sirenen, Warn-Apps und Radio warnen auch rund 130 private Werbetafeln im Stadtgebiet mit Kurzinformationen und Verhaltenshinweisen. Wer immer auf dem neuesten Stand sein will, kann die Meldungen sogar als RSS-Feed abonnieren. Im Ernstfall setzt die Stadt Köln außerdem gegebenenfalls Lautsprecherwagen ein.1
Der Warntag ist mehr als nur ein Technik-Check – er soll uns allen zeigen, wie wir uns in einem echten Notfall richtig verhalten. Also: App downloaden, Ablauf kennen und im Hinterkopf behalten, was zu tun ist. Ob Nina, Katwarn oder ganz klassisch das Radio – wer die richtigen Kanäle kennt, ist im Ernstfall klar im Vorteil.1 Bleibt sicher, Köln!
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