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Projekt Wasserstoffbagger: Umbau für nachhaltige Zukunft
2. März 2026

Projekt Wasserstoffbagger: Umbau des Minibaggers mit Batterie und Brennstoffzelle. Praxisprojekt fördert nachhaltige Technik.

Im Projekt Wasserstoffbagger der Hochschule Rhein-Waal wird ein Minibagger mit herkömmlichem Elektroantrieb zu einem fortschrittlichen, optisch modernisierten Bagger mit Batterie und Brennstoffzelle umgebaut. Ziel des Vorhabens ist es, praxisnahe Kompetenzen zu fördern und innovative Lösungen für den klimafreundlichen Einsatz im Bereich Agroforst und Bauwesen zu entwickeln.

Worum es geht

Kern des Projekts ist der Umbau eines ursprünglich kabelgebundenen Minibaggers in eine kabellose, alltagstaugliche Maschine mit Batterie und Brennstoffzelle. Getragen wird das Vorhaben durch die Fakultäten Kommunikation und Umwelt (K&U) sowie Technologie und Bionik (T&B) der Hochschule Rhein-Waal, unterstützt durch die Unternehmen Omexom, ITQ GmbH und MAKS MACHT. Die Leitung liegt bei Prof. Dr. Irmgard Buder, Prof. Dr.-Ing. Peter Kisters und Norbert Reintjes vom Projekt TransRegINT (Labor goes Wirtschaft im Projekt Wasserstoffbagger).

Die wichtigsten Fakten

Seit Mai 2025 arbeiten Auszubildende und Studierende zusammen an der Konstruktion eines Basismodells des Baggers mittels CAD-Software. Durch Interdisziplinarität und praktische Aufgaben wie Demontage, Analyse und Planung werden Kompetenzen für die Elektromobilität und klimafreundliche Technologien in der Praxis vermittelt. Der Umbau soll im Rahmen eines Makeathon-Workshops weiter voranschreiten. Im März/April 2026 wird der vollständige Umbau im ‚echten‘ Werkstattumfeld umgesetzt.

Hintergrund

Der Minibagger wurde ursprünglich für Einsätze in kleinen Räumen entwickelt, etwa für Sanierungsarbeiten. Nun soll seine Nutzbarkeit auf nachhaltige Agrarprojekte, wie das Agroforstsystem Alleen 3, ausgedehnt werden. Dafür ist ein kabelloser Betrieb essenziell, mit verlängerter Reichweite dank Brennstoffzelle. Auszubildende aus mehreren Berufsgruppen sorgen für die Umsetzung, während Bachelorarbeiten begleitend die Antriebsauswahl und die Konstruktion der neuen Systemkomponenten untersuchen (Labor goes Wirtschaft im Projekt Wasserstoffbagger).

Einordnung für NRW

Das Vorhaben ist insbesondere für Nordrhein-Westfalen zukunftsweisend: Hier treffen Wissenschaft, Ausbildung und regionale Wirtschaft aufeinander, um gemeinsam technologische Lösungen für nachhaltige Mobilität zu entwickeln. Studierende profitieren von Arbeitgeberkontakten und lernen die Zusammenarbeit in sicherheitsrelevanten Industriebereichen kennen.

Ausblick

Bis Frühjahr 2026 bereiten Studierende im Rahmen eines Semesterprojekts die Auswahl und Sicherheit der Komponenten – beispielsweise Brennstoffzellen, Batterien und Motoren – vor. Die anschließende Umbauwoche (Makeathon) soll den Minibagger in allen Grundfunktionen betriebsfähig machen. Zwei Bachelorarbeiten werden sich direkt mit Antriebsfrage und der Konstruktion der Batterie- und Brennstoffzellensysteme auseinandersetzen. Die praxisnahe Ausbildung findet in der Werkstatt von MAKS MACHT in Uedem statt (Labor goes Wirtschaft im Projekt Wasserstoffbagger).

Quellen

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