Prozess gegen Mutter und Großeltern wegen jahrelang eingesperrtem Mädchen in Attendorn startet am 07.01.2026.
Am 7. Januar 2026 beginnt vor dem Landgericht Siegen der Prozess gegen eine Mutter und ihre Eltern. Sie sollen ihre Tochter seit 2015 jahrelang isoliert und erst 2022 aus einem Haus in Attendorn befreit haben.
Der Fall dreht sich um ein heute achtjähriges Mädchen, das laut Ermittlungen sieben Jahre lang in einem Einfamilienhaus in Attendorn eingesperrt und von der Außenwelt abgeschottet worden sein soll. Die Befreiung erfolgte im Jahr 2022.
• Die Anklage umfasst Mutter und Großeltern wegen Freiheitsberaubung und Vernachlässigung (Süddeutsche Zeitung).
• Laut Behördenangaben wurde das Kind seit 2015 isoliert, befreit wurde es erst 2022 (n-tv.de).
• Am Mittwoch, 07.01.2026, startet die Hauptverhandlung gegen die Mutter (Radio Siegen).
• Das Mädchen ist heute acht Jahre alt und soll insgesamt sieben Jahre in Isolation verbracht haben (IVZ Aktuell).
Das Landgericht Siegen hat die Anklage gegen Mutter und Großeltern zugelassen. Der Fall sorgte bundesweit für Schlagzeilen, da das Ausmaß der Isolationsfolgen bei dem Kind erheblich gewesen sein soll (L’essentiel).
In Nordrhein-Westfalen sind Kinderschutz und Meldesysteme in den Fokus gerückt. Der Fall in Attendorn zeigt, wie wichtig regelmäßige Kontrollen und Meldungen durch Nachbarn und Schulen sind (n-tv.de).
Es wird erwartet, dass das Verfahren mehrere Verhandlungstage umfasst. Beobachter rechnen mit medizinischen Gutachten zur Klärung der psychischen und physischen Folgen der langjährigen Isolation.
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