Ratingen: Weltkriegsbombe bei Bauarbeiten entdeckt – Einsatz und Evakuierung erfolgreich. Alle Fakten zur Bombenentschärfung.
In der Ratinger Innenstadt musste am 26. Januar 2026 eine amerikanische Fünf-Zentner-Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg entschärft werden. Rund 2.300 Menschen waren von der Evakuierung betroffen.
Der Blindgänger wurde bei Bauarbeiten an der Angerstraße entdeckt. Die Stadt Ratingen bestätigte am 26. Januar den Fund und leitete sofort umfangreiche Maßnahmen ein. Ab 17 Uhr galt ein 300 Meter Sperr- und Räumungsradius. Das Ordnungsamt kontrollierte die Evakuierung aller Wohnungen und Gebäude systematisch von Haus zu Haus.
Die Entdeckung alter Weltkriegsbomben ist in Nordrhein-Westfalen keine Seltenheit. Gerade in den Innenstädten kommt es immer wieder bei Bauarbeiten zu solchen Funden. In Ratingen war die größte Herausforderung die Räumung zweier Altenheime im Sperrbezirk. Über 2.300 Menschen mussten ihre Häuser verlassen und konnten in der Stadthalle oder bei Verwandten und Freunden unterkommen.
Solche Bombenentschärfungen sind logistisch anspruchsvoll und erfordern ein koordiniertes Zusammenspiel von Polizei, Ordnungsamt und Katastrophenschutz. Auch in anderen Städten von Nordrhein-Westfalen werden regelmäßig Blindgänger gefunden und entschärft.
Die Stadt informierte laufend über lokale Medien, Social Media, die Warn-App NINA und die eigene Internetseite. Mehrere Straßen, darunter Teile des Hauser Rings, wurden gesperrt. Der Durchgangsverkehr musste die Innenstadt weiträumig umfahren. Für Fragen richtete Ratingen eine Hotline und ein Hilfsangebot per Mail ein.
Sobald die Entschärfung abgeschlossen war, gab die Stadt Ratingen umgehend Entwarnung. Ob weitere Blindgänger in der Region liegen, zeigt sich bei künftigen Bauarbeiten. Die aktuellen Ereignisse zeigen: Im Ernstfall greifen die Katastrophenschutzpläne und die Bevölkerung wird umfassend informiert und geschützt.
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