Raubüberfall in Duisburg-Duissern: Ein 20-Jähriger wurde an einer U-Bahn-Unterführung beraubt – die Polizei fasste die zwei Tatverdächtigen noch am selben…
Was für ein Mittwochabend – und zwar im absolut schlechten Sinne. Am 26. August 2026 gegen 18:30 Uhr wurde ein 20-Jähriger im Bereich einer U-Bahn-Unterführung an der Mülheimer Straße/Neudorfer Straße in Duisburg-Duissern zum Opfer eines Raubüberfalls. Zwei Männer (21 und 22 Jahre alt) hatten es auf den Inhalt seiner Tasche abgesehen – und als er die nicht freiwillig rausrückte, griffen die beiden kurzerhand zu Gewalt. Wirklich keine Glanzleistung.1
Mit der Tasche des jungen Mannes und seiner Cap machten sich die Täter anschließend in Richtung Goerdeler Park aus dem Staub. Doch die Geschichte hat zum Glück eine Wendung – und die gefällt uns deutlich besser.
Der 20-Jährige beschrieb den Einsatzkräften die beiden Tatverdächtigen direkt vor Ort: Einer hatte schwarze Haare und trug eine helle Weste, der andere war blond und trug eine dunkle Jacke. Und diese Beschreibung hat sich richtig ausgezahlt.1
Denn bereits gegen 19:26 Uhr – also nicht mal eine Stunde nach dem Überfall – erkannten Polizeibeamte die beiden auf der Zieglerstraße. Bei der Durchsuchung des 22-Jährigen fanden die Einsatzkräfte ein Einhandmesser, das sofort sichergestellt wurde. Danach ging’s für beide ab auf die Polizeiwache zur weiteren Sachverhaltsklärung.1
Der 22-Jährige war zum Zeitpunkt der Festnahme deutlich alkoholisiert. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Duisburg und nach Anordnung einer Richterin des Amtsgerichts Duisburg wurde ihm deshalb eine Blutprobe entnommen.1
Aber damit war die Sache noch nicht erledigt: Die Staatsanwaltschaft beantragte außerdem einen Beschluss zur Durchsuchung der Wohnung des 21-jährigen Tatbeteiligten – auch dieser wurde von einer Richterin des Amtsgerichts Duisburg angeordnet und direkt vollstreckt. Und was fanden die Beamten dort? Eine Cap, die der des 20-jährigen Geschädigten auffällig ähnelt. Sichergestellt, natürlich.1
Für die beiden Tatverdächtigen ist die Sache damit noch längst nicht ausgestanden – sie müssen sich jetzt mit einem Strafverfahren auseinandersetzen. Das Kriminalkommissariat 13 der Polizei Duisburg hat die Ermittlungen übernommen.1
Dieser Fall zeigt mal wieder: Die Polizei in NRW arbeitet schnell und gründlich. Von der Tat bis zur Festnahme vergingen in diesem Fall keine 60 Minuten. Respekt dafür – und gut zu wissen, dass die Beamten in Duisburg so aufmerksam unterwegs sind. Bleibt sicher da draußen!
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