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Rechtsstreit um Flügelauto: Kunstwerk soll Kölner Zeughaus verlassen

Künstler HA Schult kämpft gegen die geplante Entfernung seines Flügelautos vom Kölner Zeughaus.

Flügelauto in Gefahr

Das Flügelauto des Aktionskünstlers HA Schult, seit 1991 auf dem Dach des denkmalgeschützten Zeughauses in der Kölner Innenstadt installiert, könnte bald entfernt werden. Laut einem Schreiben von Kulturdezernent Stefan Charles ist der Verbleib des Kunstwerks akut gefährdet, da zwei Gutachten ergeben haben, dass das Flügelauto entfernt werden muss, um einen möglichen Einsturz des Treppenturms zu verhindern.

Hintergrund der Situation

Das Kunstwerk, ein mit goldenen Flügeln gestalteter Ford Fiesta, steht rund 500 Meter vom Kölner Dom entfernt und wurde 2013 nach einer Restaurierung erneut auf dem Zeughaus positioniert. In einem Schreiben an Schult bedauert Charles die Notwendigkeit der Maßnahme zur Sicherung des Treppenturms. Er äußerte jedoch die Hoffnung auf alternative Präsentationsmöglichkeiten für das Flügelauto.

Rechtliche Schritte angekündigt

HA Schult selbst hat angekündigt, rechtliche Schritte einzuleiten, um die Entfernung des Kunstwerks zu verhindern. Sein Anwalt, Rolf Bietmann, argumentiert, dass die Ankündigung einer solchen Maßnahme ohne juristische Begründung nicht akzeptabel sei. Zudem fordert er die Einsicht der vorliegenden Gutachten bis zum 1. September.

Künftige Pläne für das Zeughaus

Das Zeughaus, das zwischen 1594 und 1606 erbaut wurde, befindet sich in einem besorgniserregenden Zustand und war zuletzt aufgrund eines Wassereinbruchs im Jahr 2017 in den Schlagzeilen, der eine Umstellung der Räumlichkeiten des Kölnischen Stadtmuseums zur Folge hatte. Eine umfassende Sanierung, die vor Jahren auf etwa 91 Millionen Euro geschätzt wurde, scheint aufgrund der aktuellen Haushaltskrise der Stadt Köln fraglich.

„Es liegt an Ihnen, baldmöglichst mit der Sanierung zu beginnen“, schreibt Schult in einem offenen Brief an den Kulturdezernenten und betont die Bedeutung des goldenen Flügelautos als Symbol für Freiheit und Offenheit in Köln.

Wie es konkret mit dem Zeughaus und dem Flügelauto weitergeht, bleibt abzuwarten.

Quelle: Kölner Stadt-Anzeiger

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