Die wichtigsten Reisetrends 2026: Sonne, Strand & Mittelmeer stehen klar im Mittelpunkt aller Urlaubsplanungen.
Reiselustige Deutsche träumen 2026 weiterhin vor allem von Sonne, Strand und Erholung. Das Mittelmeer bleibt das beliebteste Ziel, aber auch neue Reisetrends und ungewöhnliche Destinationen gewinnen an Bedeutung. Laut aktuellen Statistiken verlässt nur jeder Zwölfte Europa für seinen Jahresurlaub.
Ein Viertel der Deutschen verbringt den Urlaub im eigenen Land. Am Mittelmeer sind weiterhin Spanien, Italien, Türkei, Österreich und Griechenland besonders gefragt. Die meisten Spanienurlauber wählen Mallorca, da hier Infrastruktur und Hotels überzeugen. Preis und vorhandene Angebote bestimmen oft die Wahl des Zielorts. Für etwa 1300 Euro pro Person und Reise lassen sich deutsche Urlauber die schönsten Wochen des Jahres kosten.
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Auch 2026 prägt der Herdentrieb das Reiseverhalten: Die klassischen Hotspots am Mittelmeer werden immer wieder gewählt, weil sie am besten auf Masse eingestellt sind und zuverlässig Sonne und Strand bieten. Nur selten geraten abweichende Ziele wie Galizien in Spanien in den Fokus, da ihnen oft die touristische Infrastruktur fehlt.
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Angesichts immer häufigerer Hitzewellen und Waldbrände wollen viele Urlauber der sommerlichen Hitze entkommen. Das sogenannte „Coolcation“ führt dazu, dass auch Dänemark, Schweden oder Großbritannien im Sommer neue Gäste gewinnen. Trotzdem macht Nordeuropa nur rund ein Zehntel des Touristenaufkommens von Südeuropa aus. Das wechselhafte Wetter bleibt ein Unsicherheitsfaktor.
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Jenseits der Top-Ziele entstehen spezielle Nischentrends wie Reisen zu spirituellen Orten (Astrotravel), Beautyreisen (Global Glow) oder kulinarische Touren („Supermarkt-Safaris“). Zudem steigt das Interesse an authentischen Erfahrungen („Slow Travel“): Viele suchen eine Kombination aus Naturerlebnis und Kultur, oft am Strand, aber auch in den Bergen oder entfernten Ländern wie den USA. Neue Trendstädte mit starkem Suchanstieg sind unter anderem San José del Cabo in Mexiko und Oradea in Rumänien.
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Soziale Netzwerke und künstliche Intelligenz beeinflussen, wer wohin reist und welche Ziele plötzlich angesagt sind. Ein Video von einem Star kann einen unbekannten Ort in einen Hotspot verwandeln. KI-Empfehlungen unterstützen die Individualisierung jedoch kaum, da sie meist nur die bestehenden Trends wiederholen.
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Obwohl das Jahr 2023 mit Fernreisen ein Rekordjahr war, werden die meisten Deutschen auch 2026 eher innerhalb Europas bleiben. Anbieter sehen leicht steigendes Fernreiseinteresse, etwa zu Zielen in Asien und Afrika – darunter Vietnam, Sansibar, Kenia, die Malediven, Thailand, Indonesien und Indien. Dennoch dominiert weiterhin das Bedürfnis nach Sonne, Strand und möglichst wenig Risiko.
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