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Rheinenergie kauft EnBW-Sparte: Kölner Versorger wächst auf 800 Anlagen
31. Juli 2026

Rheinenergie übernimmt die EnBW-Energiedienstleistungssparte und gewinnt 150 Mitarbeitende sowie rund 200 Anlagen dazu.

Große News aus Köln: Rheinenergie legt kräftig zu

Köln wächst – und zwar nicht nur bei den Events wie den Kölner Lichtern, sondern auch in der Energieversorgung! Das Kölner Energieunternehmen Rheinenergie übernimmt den Geschäftsbereich für Energiedienstleistungen des Karlsruher Konzerns EnBW. Das haben beide Unternehmen in einer gemeinsamen Pressemitteilung bekannt gegeben.1 Ein echter Meilenstein für die Kölner Energieversorgung – und für alle, die in und um Köln wohnen.

Was steckt hinter dem Deal?

Zum offiziellen Kaufpreis äußern sich beide Seiten nicht – dem Vernehmen nach soll Rheinenergie aber einen niedrigen dreistelligen Millionenbetrag zahlen.1 Was Rheinenergie mit dem Deal konkret bekommt, klingt ziemlich beeindruckend:

  • Rund 200 neue Anlagen wechseln zu Rheinenergie
  • 150 Mitarbeitende aus dem EnBW-Bereich kommen dazu
  • Der Versorger kommt damit auf insgesamt rund 800 Anlagen und 1.100 Megawatt installierte Leistung

Teil des übernommenen Geschäftsbereichs sind Beratung, Planung, Finanzierung, Bau, Betrieb und Instandhaltung von Anlagen zur Energieerzeugung – also Wärmepumpen, Photovoltaikanlagen, Gaskessel und Blockheizkraftwerke, alles für Geschäftskunden.1

Rheinenergie: Einer der größten regionalen Energiedienstleister Deutschlands

Mit diesem Zukauf zählt Rheinenergie nach eigenen Angaben künftig zu den größten regionalen Energiedienstleistern in Deutschland.1 Das kommunale Unternehmen versorgt bereits rund 2,4 Millionen Menschen in und um Köln mit Strom, Gas, Wasser und Wärme – und liefert Strom und Erdgas auch bundesweit. Für die Kölnerinnen und Kölner bedeutet das: Ihr Versorger vor Ort wird noch leistungsstärker und breiter aufgestellt.

Warum trennt sich EnBW von der Sparte?

Der Karlsruher Konzern EnBW versorgt rund 5,5 Millionen Kunden.1 Doch zuletzt lief es beim Unternehmen nicht rund: Im ersten Quartal brach der Gewinn gegenüber dem Vorjahreszeitraum um mehr als die Hälfte ein – unter anderem wegen geringerer Erlöse aus erneuerbaren Energien und einem rückläufigen Ergebnis durch den Verkauf eines Braunkohlekraftwerks.1 Operativ habe sich das Geschäft aber als robust erwiesen, so EnBW. Bereits im vergangenen Jahr war das Unternehmen aus den Offshore-Windprojekten „Morgan“ und „Mona“ in Großbritannien ausgestiegen – auch wegen massiv gestiegener Kosten.1

Köln und seine Energie: Ein starkes Fundament

Köln macht gerade in vielerlei Hinsicht von sich reden. Während wir in einem früheren Beitrag schon verraten haben, wie ihr mit Bus und Bahn entspannt zu den Kölner Lichtern 2026 kommt2, zeigt die Rheinenergie-News, dass die Stadt auch hinter den Kulissen richtig Gas gibt – im wörtlichen wie im übertragenen Sinne. Ein Versorger, der wächst und in Infrastruktur investiert, ist schließlich die Basis für alles, was das Stadtleben in Köln ausmacht.

Für alle, die in der Region leben und arbeiten, ist das eine richtig gute Nachricht: Mehr Kapazitäten, mehr Anlagen, mehr Fachleute vor Ort – das kann langfristig nur Vorteile bringen. Wir bleiben für euch dran, wie sich die Kölner Energieversorgung weiterentwickelt!

Quellen

  1. Kölner Versorger: Rheinenergie kauft EnBW-Sparte und gewinnt 150 Mitarbeitende – Kölnische Rundschau
  2. Mit Bus und Bahn zu den Kölner Lichtern 2026: Alle Infos zu KVB-Fahrplan, Sonderzügen und Baustellen – Antenne NRW


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