Rosenmontagszug 2026: Krefeld rettet den Umzug mit Spendenaufruf, Kronkorkensammeln und Unternehmer-Hilfe
Der Rosenmontagszug 2026 in Krefeld stand Anfang des Jahres auf der Kippe: Steigende Teilnahmegebühren hätten viele Vereine an ihre Belastungsgrenze gebracht. Durch einen Spendenaufruf des Crefelder Carneval-Comités und eine Unternehmer-Spende samt Kronkorkensammel-Aktion ist der Umzug nun gesichert. Der Kommunalbetrieb Krefeld verstärkte zudem die Sicherheitsvorkehrungen.
Das Comitée Crefelder Carneval (CCC) hatte im Sommer 2025 die Kosten für teilnehmende Karnevalsvereine erhöht, was zu finanziellen Engpässen führte. Um den traditionellen Rosenmontagszug am geplanten Termin im Februar 2026 zu retten, startete der CCC einen Spendenaufruf, der mittlerweile das erforderliche Budget erreichen konnte.
Rosenmontagszüge sind feste Bestandteile der rheinischen Karnevalstradition und leben von der Mitwirkung lokaler Vereine. In den vergangenen Jahren sind die Organisationskosten jedoch deutlich gestiegen. Die Erhöhung der Teilnahmegebühren hatte das CCC notwendig gemacht, um Ausgaben für Sicherheit, Wagen und Personal abzudecken.
In Nordrhein-Westfalen ziehen Rosenmontagszüge hunderttausende Besucher an und prägen das kulturelle Leben in vielen Städten. Der Solidaritätsfall in Krefeld verdeutlicht, wie lokale Gemeinschaften und private Initiativen zusammenarbeiten können, um Traditionsveranstaltungen zu erhalten.
Mit dem erreichten Spendenziel steht dem Rosenmontagszug im Februar 2026 nun nichts mehr im Weg. Das CCC ruft weiterhin zu freiwilligen Beiträgen auf, um zusätzliche Programmpunkte und Sicherheitsmaßnahmen zu finanzieren. Anwohner und Besuchende können sich auf einen bunten Umzug freuen.
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