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Schalke nach dem 0:0 in Köln: Tabellenkeller und Verletzungssorgen machen Druck
25. Oktober 2026

Schalke 04 kommt beim 0:0 in Köln nicht aus dem Tabellenkeller und kämpft zusätzlich mit schweren Verletzungssorgen nach einem heftigen Zusammenprall im Spiel.

Nullnummer in Köln bringt Schalke nicht aus dem Keller

Nach dem Remis beim 1. FC Köln bleibt bei Schalke 04 die Lage angespannt. In einem früheren Beitrag ging’s noch um Muslics Startelf-Rotation vor dem Spiel – jetzt steht das Ergebnis fest: 0:0, und das reicht einfach nicht, um aus dem Tabellenkeller rauszukommen. Wie die WAZ berichtet, ist die Situation für Königsblau schon jetzt gefährlich, auch wenn Schalke im Vergleich zur Heimpleite gegen Mainz (0:1) spielerisch zugelegt hat.

Offensiv bleibt Schalke ein Totalausfall

Sechs Punkte nach sieben Spielen – das ist zumindest halbwegs im Soll, wie der WDR einordnet. Das große Problem bleibt aber die Offensive: Gerade mal vier Tore in zwei Partien stehen zu Buche, in Köln reichte es sogar nur zu einem einzigen Torschuss in 90 Minuten. Trainer Miron Muslic lobte laut WDR zwar die defensive Leistung seiner Mannschaft als „Top-Performance“ und verwies darauf, dass Schalke als Aufsteiger bereits das dritte Spiel ohne Gegentor abgeschlossen hat. Verteidiger Timo Becker brachte es auf den Punkt: Der letzte Pass und der letzte Punch hätten gefehlt. Ein Stürmertor ist bei Schalke aktuell einfach Fehlanzeige, Freiraum für offensive Akzente gibt’s kaum.

Dafür überzeugt zwischen den Pfosten wieder einer: Torhüter Loris Karius wurde laut WDR bereits zum vierten Mal in dieser Saison zum „Man of the Match“ gekürt. Dass ausgerechnet der Keeper so oft im Rampenlicht steht, zeigt ziemlich deutlich, wo bei Schalke aktuell die Stärken liegen – und wo nicht.

Horror-Crash überschattet das Spiel

Richtig bitter wurde es für Schalke zusätzlich durch eine heftige Verletzungsszene: Robin Gosens und Soufiane El-Faouzi knallten im Spiel zusammen und zogen sich dabei schwere Kopfverletzungen zu, wie die WAZ berichtet. Auch Kölns Said El Mala war an dem Zusammenprall beteiligt und entschuldigte sich im Nachgang bei den Schalker Profis für seine Aktion. Für Muslic kommt das zur Unzeit: „Ich bin sehr zufrieden und stolz, wenn man bedenkt, dass uns acht Stammspieler innerhalb weniger Tage wegbrechen“, sagte der Trainer laut WDR.

Nächster Härtetest im DFB-Pokal

Richtig Zeit zum Durchatmen bleibt Schalke nicht. Schon am Mittwoch geht’s im DFB-Pokal bei Dynamo Dresden weiter. Dort könnte laut WDR auch Edin Dzeko wieder eine Option sein, der sich im Pokalspiel eine Risswunde am Kopf zugezogen hatte. Fest steht: Gegen die Sachsen muss Schalke treffen, sonst ist der Pokal schon in der nächsten Runde vorbei.

Für Königsblau geht’s also an mehreren Fronten gleichzeitig: Im Liga-Alltag muss dringend eine offensive Lösung her, damit der Anschluss nach oben nicht komplett verloren geht. Und mit Blick auf die Personalsituation bleibt zu hoffen, dass sich die Verletzungssorgen nicht weiter häufen. Die kommenden Wochen dürften zeigen, ob Muslic und sein Team die Wende schaffen – oder ob der Tabellenkeller zur Dauerbaustelle wird.

Quellen


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