Schlägerei mit Biergläsern, ein ekelhafter Angriff an der Lennepromenade und eine Frau, die Polizisten angreift: Das war das Wochenende in Iserlohn.
Im Märkischen Kreis war am Wochenende mächtig was los – und das leider nicht im positiven Sinne. Gleich mehrere Vorfälle haben die Polizei in Iserlohn auf Trab gehalten: eine Schlägerei vor einer Gaststätte, ein Angriff auf Beamte und ein wirklich ekelhafter Vorfall an der Lennepromenade. Wir fassen für euch zusammen, was passiert ist.1
Kurz nach 3 Uhr nachts kam es vor einer Gaststätte an der Hagener Straße zu einer handfesten Auseinandersetzung. Mehrere Personen gerieten aneinander – Beleidigungen inklusive. Besonders brisant: Ein 33-jähriger Mann aus Hagen soll laut Polizei mit mehreren Biergläsern um sich geworfen haben, was er selbst bestritt. Der Sicherheitsdienst musste eingreifen, um die Situation zu entschärfen.1
Das Gute: Verletzt wurde dabei niemand. Trotzdem hat die Polizei Strafanzeigen wegen Beleidigung und gefährlicher Körperverletzung aufgenommen. Denn auch wenn niemand blutete – Biergläser werfen ist alles andere als harmlos.1
Noch früher in der Nacht – gegen 00.45 Uhr – erlebte ein 31-Jähriger aus Nachrodt an der Lennepromenade etwas, das wirklich niemand erleben möchte. Ein bisher unbekannter Mann urinierte vom Lennedamm aus nach unten – und traf den Nachrodter dabei unter anderem im Gesicht. Der Täter verschwand anschließend einfach.1
Die Beschreibung des unbekannten Mannes: schwarzes Oberteil, blaue Jeans. Der Geschädigte erstattete Anzeige wegen Körperverletzung. Wer Hinweise auf den Täter hat, kann sich bei der Wache Iserlohn unter 02371/9199-0 melden.1
Der wohl heftigste Vorfall des Wochenendes ereignete sich Samstagabend, ebenfalls auf der Hagener Straße. Eine 42-jährige Iserlohnerin und ein weiterer Iserlohner sollen im deutlich alkoholisierten Zustand Passanten bepöbelt haben. Als die Polizei einschritt, drehte die Frau richtig auf.1
Sie beleidigte die Beamten lautstark und öffentlich und weigerte sich, einem Platzverweis nachzukommen. Als dieser gegen ihren Willen durchgesetzt wurde, schlug und trat sie nach den Polizisten – und drohte ihnen sogar mit dem Tod. Ein Verhalten, das absolut keine Toleranz verdient.1
Die Iserlohnerin verbrachte den Rest der Nacht in einer Gewahrsamszelle, um ihren Rausch auszuschlafen. Eine Anzeige wegen tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte folgte auf dem Fuß.1
Diese Nacht zeigt leider wieder einmal, wie viel die Polizei tagtäglich auf sich nehmen muss. Angriffe auf Beamte sind kein Kavaliersdelikt, sondern eine Straftat – und das zu Recht. Wer Hinweise zu den geschilderten Vorfällen hat, sollte sich bei der Kreispolizeibehörde Märkischer Kreis melden. Bleibt safe, NRW!1
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