DJane Charleen Herzig wurde beim Parookaville-Festival in Weeze live vor WDR-Kamera sexistisch beleidigt. Das Video geht viral – mit mehr als 500.000 Aufrufen.
Das Parookaville-Festival in Weeze steht normalerweise für gute Vibes, epische Beats und eine riesige Community voller Feierfreude. Doch was dort am Donnerstag passierte, hat nichts mit guter Stimmung zu tun – sondern mit Sexismus, der einfach nicht okay ist. Die deutsche DJane Charleen Herzig wurde während eines Live-Interviews mit dem WDR auf dem Festival von einem fremden Mann als „Nutte“ beleidigt. Mitten ins Bild gelaufen, mitten ins Gesicht gesagt. Krass, oder?1
Der WDR war vor Ort auf dem Parookaville-Festival in Weeze und hat Charleen Herzig interviewt. Ihr Manager filmte die Situation zusätzlich mit seinem Handy – und genau dabei wurde der Vorfall festgehalten. Ein Mann lief ins Bild und beleidigte die DJane mit einem Wort, das wir hier nicht nochmal wiederholen wollen. Kurz gesagt: Es war sexistisch, es war unangemessen, und es war auf Video dokumentiert.1
Charleen Herzig selbst hat das Video am Samstagmorgen geteilt – und die Reaktion ließ nicht lange auf sich warten. Mehr als eine halbe Million Aufrufe zählte der Clip seitdem. Die Botschaft, die sie dabei sendet, trifft einen Nerv: „Wir werden so oft beleidigt.“ Ein Satz, der zeigt, dass das kein Einzelfall ist – sondern ein echtes Problem.1
Mittlerweile soll es ein ausführliches Entschuldigungsschreiben des Mannes geben.1 Ob das die Sache wieder gut macht? Das ist eine andere Frage. Was der Vorfall auf jeden Fall zeigt: Frauen in der Musikbranche – egal ob auf der Bühne, im DJ-Booth oder vor der Kamera – sind noch immer mit Beleidigungen und Sexismus konfrontiert, die einfach keinen Platz haben sollten.
Das Parookaville in Weeze ist eines der bekanntesten Electronic-Festivals in NRW und zieht jedes Jahr tausende Feiernde an. Und genau dort, in diesem Umfeld, passiert so ein Vorfall – live, auf Video, vor laufender Kamera. Das ist ein Wakeup-Call für alle, die dabei sind: Festivals sind Räume, in denen Respekt keine Option ist, sondern Pflicht.
Charleen Herzigs Mut, das Video zu teilen und damit eine öffentliche Debatte anzustoßen, verdient Respekt. Über eine halbe Million Menschen haben den Clip gesehen – und hoffentlich mitgenommen, dass solche Beleidigungen keine Kleinigkeit sind, die man einfach wegsteckt.1
Was Charleen Herzig hier getan hat – den Vorfall öffentlich zu machen statt zu schweigen – ist mutig und wichtig. Denn nur wenn solche Momente sichtbar werden, kann sich wirklich etwas ändern. Also: Augen auf, Haltung zeigen und klar machen, dass Sexismus – egal wo und egal wann – keinen Platz hat. Weder auf dem Parookaville, noch sonst irgendwo in NRW.
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