Nach den Schüssen in Bielefeld fahndet die Polizei jetzt öffentlich nach drei weiteren Tatverdächtigen.
Der Fall rund um die Schüsse am Sonntagabend in Bielefeld-Schildesche nimmt eine neue Wendung. Nachdem die Polizei ihre Präsenz in der Innenstadt bereits verstärkt hatte, gibt’s jetzt handfeste Neuigkeiten von der Mordkommission: Drei weitere Tatverdächtige wurden ermittelt und werden aktuell mit einer Öffentlichkeitsfahndung gesucht.1
Bei der Auseinandersetzung waren zwei Gruppen aufeinandergetroffen. Auf der einen Seite standen ein 24-jähriger Langenberger, ein 22-jähriger Rheda-Wiedenbrücker sowie ein Gütersloher. Getroffen hatten sie sich mit einem Quartett, zu dem ein 24-jähriger Bielefelder, ein 28-jähriger Bielefelder sowie zwei 20-jährige Bielefelder gehörten – alle vier polizeibekannt und afghanische Staatsangehörige.1
Bei der Auseinandersetzung fielen Schüsse. Getroffen wurden dabei der 24-Jährige und der 22-Jährige. Der 24-jährige Bielefelder erlitt zusätzlich eine Kopfverletzung sowie eine Stichverletzung. Bei einer Absuche des Tatortes mit einem Sprengstoffspürhund stießen die Ermittler am Dienstag außerdem auf eine versteckte Schusswaffe.1
Gegen den 24-jährigen Langenberger war bereits am Dienstag ein Haftbefehl erlassen worden – der Vorwurf: gefährliche Körperverletzung mit einer Schusswaffe sowie Verstoß gegen das Waffengesetz. Der verletzte 22-Jährige und der verletzte 24-jährige Bielefelder wurden nach den polizeilichen Maßnahmen wieder entlassen.1
Am Donnerstagmorgen ging’s dann richtig zur Sache: Mit Unterstützung von Spezialeinsatzkräften wurden die Wohnungen der drei anderen Tatverdächtigen – den beiden 20-Jährigen und dem 28-Jährigen – aufgesucht und durchsucht. Jetzt macht die Mordkommission Nägel mit Köpfen und sucht öffentlich nach genau diesen drei Männern.1
Die Fotos der Tatverdächtigen sind im Fahndungsportal der Polizei NRW veröffentlicht. Die Polizei warnt ausdrücklich davor, die Gesuchten selbst anzusprechen, da sie bewaffnet sein könnten. Stattdessen soll man sich bei Hinweisen direkt an die Polizei wenden.1
Zeugen, die Infos zu den beiden 20-Jährigen und dem 28-Jährigen geben können, werden gebeten, sich bei der Mordkommission unter 0521-545-0 oder bei jeder anderen Polizeidienststelle zu melden.1
Der Fall zeigt mal wieder, wie wichtig Zeugenhinweise bei solchen Ermittlungen sind. Die Mordkommission bleibt dran und wir halten euch natürlich auf dem Laufenden, sobald es neue Entwicklungen in diesem Fall gibt. Bleibt wachsam und meldet euch bei der Polizei, wenn ihr was wisst – jeder Hinweis kann helfen, den Fall aufzuklären.
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