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Schulhöfe in den Sommerferien: Warum nicht alle in NRW geöffnet sind
21. Juli 2026

Schulhöfe in NRW in den Sommerferien öffnen – eine super Idee! Warum das aber nicht überall klappt und was Köln jetzt als Vorreiter macht, erfährst du hier.

Mehr Platz zum Spielen – aber nicht überall

Die Sommerferien sind da und Kinder in NRW suchen nach coolen Spots, um rumzuhängen, zu spielen und Freunde zu treffen. Eine naheliegende Lösung? Die Schulhöfe! Die stehen in den Ferien ja meistens leer. Aber warum nutzen das eigentlich nicht alle Städte und Kommunen im Land? 1

Köln macht’s vor – mit 31 Schulhöfen

Zum Start der Sommerferien 2026 hat die Stadt Köln einen wichtigen Schritt gewagt: 31 Schulhöfe werden jetzt auch außerhalb der Schulzeiten geöffnet – damit Kids und Jugendliche mehr Orte haben, um sich zu treffen und abzuhängen. 1

Die Regeln klingen dabei ziemlich fair: Zwischen 10 und 19 Uhr sind die Höfe für alle Kinder und Jugendlichen bis 18 Jahre zugänglich. Alkohol, Drogen, E-Roller und Waffen sind verboten. Die Aufsichtspflicht liegt bei den Eltern. Bis Köln so weit war, brauchte es allerdings erstmal ein Pilotprojekt über mehrere Jahre. 1

5.400 Schulen in NRW – jede Kommune entscheidet selbst

Laut Schulministerium gibt es rund 5.400 Schulen in NRW. Ob die Schulhöfe außerhalb der Schulzeiten für alle geöffnet werden, liegt aber komplett in der Hand der einzelnen Kommunen. 1

Das bedeutet: Keine einheitliche Regelung fürs ganze Land. Die einen Städte machen die Tore auf, die anderen lassen sie zu. Und genau da fragen sich viele Eltern und Kids zu Recht: Warum eigentlich nicht überall?

Warum nicht alle Kommunen mitmachen

Die Frage ist berechtigt. Denn auf dem Papier klingt die Idee eigentlich super: kostenloser Freiraum, zentral gelegen, meistens mit Klettergerüst oder Bolzplatz ausgestattet. Aber die Entscheidung ist für viele Kommunen gar nicht so einfach. Fragen rund um Haftung, Vandalismus, Reinigung und Aufsicht spielen dabei eine große Rolle. Bevor eine Stadt ihre Schulhöfe öffnet, muss einiges geklärt sein – so wie in Köln, wo das Ganze erst nach einem mehrjährigen Pilotprojekt als festes Angebot etabliert wurde. 1

Mehr Raum für Kinder und Jugendliche – eine gute Idee

Fakt ist: Gerade in städtischen Gebieten fehlen oft einfach die Flächen, auf denen Kinder und Jugendliche frei spielen und sich treffen können. Schulhöfe wären da eine logische Ergänzung – wenn die Rahmenbedingungen stimmen. Köln zeigt, dass es funktionieren kann. Vielleicht zieht ja bald die nächste Stadt nach.

Du wohnst in NRW und willst wissen, ob dein Schulhof in der Nähe in den Ferien geöffnet ist? Am besten direkt bei deiner Kommune oder Stadtverwaltung nachfragen – die wissen es am besten! 1

Quellen

  1. WDR/Tagesschau: Sommerferien auf dem Schulhof – Warum nicht alle geöffnet sind


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