SEK-Einsatz in Duisburg: 30-jähriger Mann mit Messer wird nach Schüssen schwer verletzt. Aktuelle Ermittlungen zum Einsatz.
Am 19. Februar 2026 kam es in Duisburg zu einem Einsatz des Spezialeinsatzkommandos (SEK) der Polizei, nachdem ein Mann in einer Wohneinrichtung für psychisch erkrankte Menschen mit einem Messer bewaffnet aufgefallen war. Der Einsatz endete mit Schüssen, ein 30-Jähriger wurde dadurch verletzt und musste ins Krankenhaus gebracht werden. Nach Angaben von Polizei und Staatsanwaltschaft kann Lebensgefahr nicht ausgeschlossen werden (Tageblatt).
Die Polizei wurde am frühen Morgen gegen 8.00 Uhr zu der Einrichtung gerufen. Der mutmaßlich mit einem Messer bewaffnete Mann hatte sich im Dachgeschoss verschanzt. Ein erster Beamter wurde leicht verletzt, als er auf den Mann traf. Das SEK stellte das Gebäude unter Kontrolle und nahm Kontakt über eine Drehleiter der Feuerwehr durch ein Dachgeschossfenster auf. Beim Zugriff kam es zu mehreren Schüssen, durch die der 30-Jährige verletzt wurde.
Das Motiv des Mannes ist laut Polizei derzeit unklar. Die Einrichtung ist auf psychisch erkrankte Menschen ausgerichtet. Andere Bewohner oder Mitarbeiter waren laut Polizei zu keinem Zeitpunkt in Gefahr. Um eine neutrale Untersuchung sicherzustellen, wird der Schusswaffengebrauch nun von der Polizei Bochum untersucht (Tageblatt).
Einsätze mit Beteiligung des SEKs sind in Nordrhein-Westfalen selten, gerade in sensiblen Einrichtungen wie Wohnheimen für psychisch Erkrankte. Das strikte Vorgehen und die nachfolgende unabhängige Untersuchung sind bundesweit üblich, um die Neutralität der Ermittlungen zu gewährleisten.
Zum weiteren Verlauf des Gesundheitszustands des Mannes sowie zum konkreten Einsatzhergang liegen noch keine abschließenden Informationen vor. Die Behörden ermitteln, um die genauen Umstände des Einsatzes und mögliche Hintergründe zu klären. Die Ergebnisse der Untersuchungen bleiben abzuwarten.
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