Sommerferien-Start 2026 in NRW: Der ADAC warnt vor Staus – besonders freitags von 14 bis 18 Uhr. Hier findest du die besten Tipps für eine entspannte Anreise.
Es ist wieder so weit: Die Sommerferien in NRW starten – und mit ihnen der große Stau-Wahnsinn auf den Autobahnen. Wer jetzt ohne Plan ins Auto steigt, braucht vor allem eines: ganz viel Geduld. Aber keine Sorge, wir haben die wichtigsten Infos und Tipps vom ADAC, damit euer Urlaub schon auf der Anreise entspannt beginnt.2
Der ADAC macht’s klar: Die höchste Staugefahr auf den NRW-Autobahnen herrscht freitags zwischen 14 und 18 Uhr. Berufsverkehr trifft Urlaubsverkehr trifft Baustellen – eine echte Nervenprobe. ADAC Verkehrsexperte Prof. Dr. Roman Suthold bringt es auf den Punkt: „In Kombination mit dem traditionell starken Berufsverkehr am Freitagnachmittag und den vielen Baustellen in NRW wird der Ferienbeginn auf der Autobahn zur Nervenprobe.“2
Und das ist keine leere Warnung: Im vergangenen Jahr war der erste Freitag der Sommerferien mit sage und schreibe 615 Staustunden einer der staureichsten Tage der gesamten Sommerferien.2 Auch mittwochs und donnerstags solltet ihr die Stoßzeiten von 7 bis 9 Uhr und 15 bis 18 Uhr meiden – da ist der Berufsverkehr ebenfalls ordentlich unterwegs.
Am Samstag und Sonntag rechnet der ADAC zwar ebenfalls mit mehr Verkehr auf den typischen Reiserouten, ein komplettes Stauchaos sei an den Wochenenden aber nicht zu erwarten – der fehlende Berufsverkehr macht den Unterschied.2 Wer in Richtung Nord- und Ostseeküste, in die Niederlande oder südliche Urlaubsländer fährt, sollte aber trotzdem genug Zeit einplanen.
Extra-Info für alle, die hinter einem Lkw-Konvoi feststecken wollen: Für Lkw ab 7,5 Tonnen gilt vom 1. Juli bis 31. August an allen Samstagen von 7 bis 20 Uhr ein Sommerreise-Fahrverbot auf vielen Autobahnen und ausgewählten Bundesstraßen. Das sollte zumindest etwas Luft verschaffen.2
Das klingt kontraintuitiv, aber ADAC-Experte Suthold erklärt warum: „Die Ausweichstrecken sind für massenweise Zusatzverkehr meist gar nicht ausgelegt. In Ortschaften bilden sich an Ampeln und Kreisverkehren lange Rückstaus. Dann braucht man unter dem Strich noch länger.“2 Also: Navigationssystem nicht blind vertrauen, wenn der prognostizierte Zeitgewinn nur ein paar Minuten beträgt.
Die Sommerferien sollen Erholung bringen – und die fängt schon bei der Planung der Anreise an. Mit dem richtigen Timing, genug Snacks und Getränken im Auto und ein paar Pausen zwischendurch wird selbst die stressigste Strecke erträglicher. Antenne NRW hält euch übrigens auch unterwegs mit aktuellen Verkehrsmeldungen auf dem Laufenden – einfach einschalten und entspannt durch NRW rollen!2
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