Stadträte, Abgeordnete und Wahlbeamte in Wesel zahlen Sonderbeiträge an ihre Partei. Wie die NRZ berichtet, sind die Sätze je nach Partei sehr unterschiedlich.
Wer in Wesel ein politisches Mandat hat, zahlt oft mehr als nur den normalen Mitgliedsbeitrag an seine Partei. Wie die NRZ berichtet, leisten Mitglieder im Weseler Stadtrat, aber auch im Kreistag sowie Abgeordnete in Bund und Land sogenannte Sonderbeiträge. Auch Wahlbeamte wie Dezernenten, Bürgermeister oder Landräte sind davon betroffen.
Die Idee dahinter: Mandatsträger verdienen durch ihr Amt und sollen mit einem höheren Beitrag die politische Arbeit und Wahlkämpfe vor Ort unterstützen. Laut NRZ sind die Sätze dabei je nach Partei sehr unterschiedlich – ein einheitliches System gibt es nicht.
Wie hoch die Sonderbeiträge in Wesel konkret ausfallen und welche Partei dabei am meisten verlangt, variiert laut Bericht der NRZ von Partei zu Partei teils deutlich. Die Zeitung hat die Beiträge der verschiedenen Fraktionen verglichen.
Sonderbeiträge sind in der Kommunalpolitik also keine Seltenheit, sondern ein übliches Mittel, mit dem Parteien ihre Arbeit vor Ort finanzieren. In Wesel zeigt sich dabei, wie unterschiedlich die einzelnen Parteien ihre Mandatsträger zur Kasse bitten.
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