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St. Martinus in Neuss-Uedesheim feiert Wiedereröffnung: „Das hätten wir alleine nicht geschafft
10. Juli 2026

Die Kirche St. Martinus in Neuss-Uedesheim feiert ihre Wiedereröffnung nach aufwendiger Sanierung.

Eine Kirche kehrt zurück – und ganz Uedesheim feiert mit

Es gibt Momente, die ein ganzes Viertel zusammenschweißen. Die Wiedereröffnung der Kirche St. Martinus in Neuss-Uedesheim ist so ein Moment. Nach einer aufwendigen Sanierung öffnet das historische Gotteshaus wieder seine Türen – und das Fazit der Beteiligten klingt so ehrlich wie bewegend: „Das hätten wir alleine nicht geschafft.“ 1

Was steckt hinter diesem Satz?

Wer schon mal ein altes Gebäude renoviert hat, weiß: Sowas kostet nicht nur Geld, sondern auch unglaublich viel Energie, Zeit und Nerven. Bei einer Kirche wie St. Martinus, die tief in der Identität des Stadtteils Uedesheim verwurzelt ist, steckt da noch so viel mehr drin. Das Projekt war nur möglich, weil viele Menschen an einem Strang gezogen haben – Ehrenamtliche, Förderorganisationen, die Gemeinde selbst und alle, die das Gotteshaus nicht einfach aufgeben wollten. 1

Und genau das macht diese Geschichte so besonders: Es ist kein Projekt irgendwelcher anonymen Institutionen, sondern ein echter Community-Erfolg. Uedesheim hat gezeigt, was passiert, wenn Menschen füreinander da sind und gemeinsam kämpfen – für ihren Ort, ihre Geschichte, ihre Heimat.

St. Martinus – mehr als nur vier Wände

Für viele Uedesheimer ist St. Martinus kein x-beliebiges Gebäude. Hier wurden Kinder getauft, Hochzeiten gefeiert, Abschiede genommen. Solche Orte haben eine Seele – und genau diese Seele wäre verloren gegangen, wenn die Sanierung gescheitert wäre. 1

Die Wiedereröffnung ist also nicht einfach nur ein Bauabschluss. Es ist ein Signal: Dieser Stadtteil hält zusammen. Und das ist in Zeiten, in denen viele Gemeinden schrumpfen und Kirchen schließen müssen, alles andere als selbstverständlich.

Was das für NRW bedeutet

Solche Geschichten passieren nicht nur in Uedesheim. In ganz Nordrhein-Westfalen kämpfen Gemeinden darum, ihre Treffpunkte, ihre Tradition und ihre Identität zu bewahren. Manchmal sind das Vereinsheime, manchmal Kulturzentren – und manchmal eben Kirchen wie St. Martinus. 1

Was Uedesheim hier geleistet hat, kann als echtes Vorbild dienen. Nicht aufgeben, Hilfe annehmen, gemeinsam anpacken – das ist die Formel, die funktioniert hat. Und die Botschaft dahinter ist universell: Wenn eine Gemeinschaft wirklich will, dann schafft sie auch, was alleine unmöglich wäre.

Grund zum Feiern – und zum Weitermachen

Die Wiedereröffnung von St. Martinus ist ein echter Grund zum Feiern. Für die Gemeinde, für Uedesheim, für alle, die daran geglaubt haben. Aber es ist auch ein Auftrag: Solche Orte brauchen auch in Zukunft Menschen, die sich kümmern, die kommen, die mitmachen.

Also, Uedesheim: Herzlichen Glückwunsch! Ihr habt bewiesen, dass Community kein leeres Wort ist. Und wir bei Antenne NRW freuen uns riesig, solche Geschichten aus unserer Region erzählen zu dürfen. Das ist NRW, wie wir es lieben. 1

Quellen

  1. St. Martinus in Neuss-Uedesheim: „Das hätten wir alleine nicht geschafft“ – Rheinische Post


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