Viele Autobahnen in NRW sind am Wochenende gesperrt und auch in Herdecke gibt’s ab November eine Vollsperrung. Alle Umleitungen im Überblick.
Wochenende heißt für viele von euch eigentlich: Ausschlafen, Chillen, vielleicht ein kleiner Ausflug. Aber bevor ihr ins Auto steigt, solltet ihr kurz checken, wo es auf NRWs Autobahnen gerade eng wird. Laut ADAC NRW gibt’s wieder richtig viele Baustellen, die für Sperrungen und Umleitungen sorgen. Von Bielefeld bis Bonn ist quasi überall was los.
Richtig fies wird’s zum Beispiel an der A3/A40 in Duisburg: Im Autobahnkreuz Duisburg-Kaiserberg bleiben mehrere Verbindungen sogar bis Mitte 2027 gesperrt. Auch an der A59 bei Monheim müsst ihr euch auf Dauer einstellen – dort ist seit Anfang Oktober für rund acht Monate die Strecke zwischen der Anschlussstelle Monheim und dem Autobahndreieck Düsseldorf-Süd in Richtung Düsseldorf komplett dicht.
Wer am Wochenende selbst unterwegs ist, trifft außerdem auf kurzfristige Sperrungen: An der A3 in Solingen ist die Auffahrt Richtung Köln am Freitagabend und in der Nacht zu Samstag gesperrt. Auch an der A562 in Bonn gibt’s gleich zwei Einschränkungen – einmal am Samstagvormittag an der Anschlussstelle Bonn-Ramersdorf und zusätzlich in der Nacht von Freitag auf Samstag an der Anschlussstelle Bonn-Bad Godesberg. Laut ADAC NRW sind die Umleitungen in der Regel mit dem sogenannten Roten Punkt ausgeschildert, ihr müsst also nur den Schildern folgen.
Auch im Bergischen Land wird gebaut: An der A4 bei Gummersbach ist die Anschlussstelle bis Montag, den 2. November, in Fahrtrichtung Köln gesperrt. Direkt danach wandert die Baustelle weiter – ab dem 2. November ist dann die Anschlussstelle Bielstein in Richtung Olpe für zwei Wochen dicht. Wer regelmäßig diese Strecke fährt, sollte sich also auf wechselnde Umleitungen einstellen.
Nicht nur auf den großen Autobahnen tut sich was – auch auf kommunaler Ebene gibt’s ab Anfang November eine größere Baustelle. Wie die Stadt Herdecke mitteilt, saniert der Landesbetrieb Straßen.NRW ab Montag, dem 2. November 2026, für mehrere Wochen die Ender Talstraße, die auch als K11 bekannt ist. Die Straße wird dafür zwischen der Kreuzung Herdecker Bach/Ender Talstraße und der Einmündung Hellbracke komplett für den normalen Verkehr gesperrt.
Wer aus Richtung Westende oder Kirchende kommt, wird über den Westender Weg, den Kirchender Dorfweg, die Dortmunder Landstraße und den Herdecker Bach umgeleitet. Die Stadt Herdecke weist außerdem darauf hin, dass Einsatzkräfte jederzeit in die Ender Talstraße fahren dürfen. Anwohnerinnen und Anwohner im unteren Bereich der Straße kommen während der Bauzeit über die Berliner Straße zu ihren Grundstücken. Gute Nachricht für alle aus Richtung Wetter (Ruhr): Wer in Richtung Westende unterwegs ist, ist von der Vollsperrung nicht betroffen und kann den entsprechenden Abschnitt weiter normal befahren.
Egal ob ihr quer durchs Land fahrt oder nur kurz zum Einkaufen um die Ecke müsst: Ein Blick auf die aktuellen Streckeninfos lohnt sich gerade besonders. Viele der Sperrungen ziehen sich über Wochen oder sogar Monate, andere betreffen nur einzelne Nächte am Wochenende. Plant also ruhig ein paar Minuten Puffer ein und haltet die Augen nach den roten Punkten offen – die zeigen euch zuverlässig den Weg durchs Umleitungs-Chaos.
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