Spritpreise in NRW steigen doppelt: Tankrabatt weg und Ölpreisanstieg nach Iran-Angriffen. Wir erklären, was das für dich bedeutet und wie du clever sparst.
Wer in letzter Zeit an der Tankstelle war, hat es direkt im Geldbeutel gespürt: Die Spritpreise sind kräftig gestiegen – und das gleich aus zwei Richtungen. Erst der Wegfall des Tankrabatts, jetzt neue Unruhen im Nahen Osten. Für uns alle in NRW heißt das: Volltanken wird teurer. Aber wie teuer genau, und was steckt dahinter?
Zum 30. Juni lief der sogenannte Tankrabatt offiziell aus. Das Ende der Steuersenkung hat unmittelbar dafür gesorgt, dass die Preise an den Zapfsäulen um rund 10 bis 15 Cent pro Liter nach oben geschossen sind – das hat so manchen auf dem Weg zur Arbeit kalt erwischt.1
Und als wäre das nicht genug, sorgt jetzt die internationale Lage für weiteren Druck auf die Preise: Nach erneuten US-Angriffen auf den Iran sind die Ölpreise abermals gestiegen. Laut US-Präsident Donald Trump kletterte ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent auf 78,50 US-Dollar – ein Plus von knapp sechs Prozent.1 Was an der Börse passiert, landet kurze Zeit später direkt auf der Preisanzeige eurer Lieblingstankstelle.
Ganz einfach gesagt: Fahren wird teurer. Und wer schon jetzt jeden Euro zweimal umdreht, sollte ein paar Dinge im Blick behalten:
Wer auf Nordrhein-Westfalens Straßen unterwegs ist, sollte sowieso den Fuß vom Gas nehmen – und das nicht nur wegen der steigenden Spritpreise. Wie wir bereits in einem früheren Beitrag berichtet haben, wurden auf der L511 bei Recklinghausen innerhalb einer einzigen Stunde 16 Raser erwischt – die Polizei Münster hat die Kontrollen in dem Unfallschwerpunkt bewusst intensiviert.2 Wer dort zu schnell fährt, riskiert nicht nur Bußgelder von 30 bis über 180 Euro, Punkte in Flensburg oder sogar ein Fahrverbot – sondern verbrennt bei Tempo jenseits der erlaubten 100 km/h auch unnötig viel Sprit.2
Die Lage bleibt angespannt. Solange die geopolitischen Konflikte rund um den Iran nicht gelöst sind, dürfte der Ölpreis volatil bleiben – also mal rauf, mal runter, aber mit einer klaren Tendenz nach oben.1 Für uns in NRW bedeutet das: Wer klug tankt, den richtigen Zeitpunkt wählt und auf unnötiges Rasen verzichtet, kann zumindest einen Teil der Mehrkosten wieder reinholen.
Bleibt am Ball – wir halten euch bei Antenne NRW auf dem Laufenden, wenn sich an den Preisen was ändert. Versprochen!
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