Trotz Grenzwert von 40 µg/m³ bleibt Stickstoffdioxid in Düsseldorf hoch: Messwerte bis 61 µg/m³.
Die Luftqualität in Düsseldorf bleibt angespannt: Der EU-Grenzwert für den Jahresmittelwert von Stickstoffdioxid (40 µg/m³) wird weiterhin überschritten. Messstationen registrierten am 6. Januar 2026 Spitzenwerte von bis zu 61 µg/m³.
In Düsseldorf liegen die NO₂-Konzentrationen deutlich über dem zulässigen Grenzwert von 40 µg/m³ pro Jahr gemäß Umweltamt Düsseldorf. Hohe Stickstoffdioxid-Werte gelten als wichtige Indikatoren für Verkehrs- und Industrieemissionen.
Stickstoffdioxid entsteht vorwiegend bei Verbrennungsprozessen im Straßenverkehr und in Industrieanlagen. Schon niedrige Konzentrationen können gesundheitliche Folgen haben. Eine aktuelle Studie des Umweltbundesamts weist darauf hin, dass für NO₂-Konzentrationen unterhalb von 10 µg/m³ derzeit keine verlässlichen gesundheitlichen Bewertungsgrundlagen vorliegen (UBA-Studie).
Nicht nur Düsseldorf, auch andere nordrhein-westfälische Städte arbeiten an Luftreinhalteplänen. So sieht Dortmund umfassende Maßnahmen zur Senkung von NO₂ und Feinstaub vor (Stadt Dortmund).
Ob die derzeitigen Luftreinhaltepläne in Düsseldorf und anderen NRW-Städten ausreichen, um den EU-Grenzwert dauerhaft einzuhalten, bleibt abzuwarten.
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