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Studie: Rauchen & Vapen bei Jugendlichen erhöht Risiko für psychische Probleme
27. Mai 2026

Studie zeigt: Rauchen und Vapen bei Jugendlichen erhöht Risiko für Depressionen und Angstzustände. Jetzt mehr erfahren!

Worum es geht

Junge Menschen, die Zigaretten oder E-Zigaretten konsumieren, berichten deutlich häufiger von Depressionen oder Angstsymptomen als Jugendliche, die auf Tabakprodukte verzichten. Insbesondere der gleichzeitige Konsum beider Produktarten ist mit den häufigsten psychischen Problemen verbunden. Das zeigt eine umfassende Untersuchung aus den USA, deren Ergebnisse 2025 veröffentlicht wurden (Biermann Medizin).

Die wichtigsten Fakten

Für die Studie wurden Daten der National Youth Tobacco Survey aus den Jahren 2021 bis 2023 ausgewertet. Unter den 60.072 befragten Jugendlichen gaben 21,37 Prozent an, schon einmal Tabakprodukte konsumiert zu haben: 9,94 Prozent ausschließlich E-Zigaretten, 3,61 Prozent nur herkömmliche Tabakprodukte (CTP) und 7,80 Prozent nutzten beide (dualer Konsum). 25,21 Prozent berichteten über Depressionssymptome, 29,55 Prozent über Angstsymptome.

Hintergrund

Die Studie bestätigt den bekannten wechselseitigen Zusammenhang zwischen Tabakkonsum und psychischen Problemen. Besonders in der Adoleszenz, einer sensiblen Entwicklungsphase, können sich ungünstige Verhaltensweisen und psychische Belastungen verstärken. In den USA nehmen Angsterkrankungen, Depressionen und Suizide bei Jugendlichen zu – zugleich ändern sich die Konsummuster von Tabakprodukten.

Einordnung für NRW

Die Ergebnisse sind ein Warnsignal, da alle Formen des Tabakkonsums bei Jugendlichen laut Studie signifikant mit psychischen Problemen assoziiert sind. Auch für Nordrhein-Westfalen ist diese Entwicklung relevant, um über Präventionsmaßnahmen und Unterstützungsangebote zur psychischen Gesundheit nachzudenken.

Ausblick

Die Forschenden konnten zwar keinen kausalen Zusammenhang nachweisen, sehen aber einen klaren Handlungsbedarf: Psychische Gesundheit von Jugendlichen muss gestärkt und Tabakkonsum konsequent bekämpft werden. Dafür empfehlen die Autoren gezielte, maßgeschneiderte Präventionsmaßnahmen (Biermann Medizin).

Quellen

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