Marxloh: Eine Pedelec-Fahrerin stürzt beim Ausweichen vor einem Kind. Die Polizei Duisburg sucht jetzt Zeugen – alle Details zum Unfall findet ihr hier.
In Marxloh ist am 16. Oktober richtig was los gewesen – und zwar nicht im positiven Sinne. Eine 31-jährige Pedelec-Fahrerin ist auf der Weseler Straße in Höhe der Haltestelle Wolfstraße (Linie 903) gestürzt, weil sie einem kleinen Jungen ausweichen musste. Der Vorfall passierte mittags gegen 14 Uhr.1
Nach Angaben der Radfahrerin soll der Junge, geschätzt etwa 8 Jahre alt, einer Taube hinterhergejagt sein und dabei unvermittelt auf den Radweg gelaufen sein. Klar, dass die Frau da reagieren musste – sie machte ein Ausweichmanöver, knallte dabei aber erstmal gegen eine Mülltonne und landete anschließend auf dem Boden. Zum Glück hat sie sich nur leicht verletzt, ein Rettungswagen musste nicht kommen.1
Richtig bitter wird’s beim nächsten Teil der Geschichte: Der Junge war offenbar nicht allein unterwegs, sondern in Begleitung einer älteren Frau, die zwischen 60 und 70 Jahre alt gewesen sein soll. Statt sich um die gestürzte Radfahrerin zu kümmern, liefen die beiden einfach weiter in Richtung Kaiser-Friedrich-Straße.1
Die Polizei hat jetzt genauere Beschreibungen der beiden veröffentlicht. Der Junge soll etwa 1,40 Meter groß gewesen sein und eine grün-blaue Softshelljacke mit Dreieckmuster sowie Turnschuhe getragen haben. Die Seniorin wird als etwa 1,50 Meter groß beschrieben, sie trug ein buntes Kopftuch und einen olivfarbenen Rock. Beide sollen laut Polizeiangaben kein Deutsch gesprochen haben.1
Damit der Fall aufgeklärt werden kann, ist die Polizei Duisburg jetzt auf Zeuginnen und Zeugen angewiesen. Wer den Unfall beobachtet hat oder Hinweise zu dem Kind oder seiner Begleiterin geben kann, soll sich unbedingt melden – und zwar unter der Telefonnummer 0203 2800.1
Der Vorfall in Marxloh zeigt mal wieder, wie schnell im Straßenverkehr was passieren kann – gerade wenn Kinder unvorhersehbar unterwegs sind. Umso ärgerlicher ist es, dass die Begleitperson einfach weitergezogen ist, anstatt nach der verletzten Frau zu schauen. Jetzt liegt’s an euch, liebe Hörerinnen und Hörer: Wenn ihr was gesehen habt, meldet euch bei der Polizei!
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