Taschendiebstahl im Kreis Mettmann nimmt stark zu: Die Polizei startet eine Aktionswoche mit wichtigen Tipps, wie du dich und deine Wertsachen schützt.
Du bist in der Stadt unterwegs, jemand fragt dich nach dem Weg oder nach Wechselgeld – und während du abgelenkt bist, ist dein Portemonnaie schon weg. Klingt krass, passiert aber genau so, und zwar immer öfter. Die Polizei Mettmann schlägt jetzt im Rahmen einer landesweiten Aktionswoche Alarm und will euch mit ganz konkreten Tipps für das Thema Taschendiebstahl sensibilisieren.1
Im Kreis Mettmann sind die Fallzahlen 2025 im Vergleich zu 2024 ordentlich nach oben geschossen: von 647 auf 947 angezeigte Taten. Das ist ein Plus von mehr als 46 Prozent. Und das Verrückte dabei: Landesweit sind die Zahlen beim Taschendiebstahl in NRW eigentlich gesunken. Im Kreis Mettmann läuft also gerade genau der gegenteilige Trend.1
Grund genug für die Kriminalprävention, zusammen mit den Bezirksdienstpolizistinnen und -polizisten aktiv zu werden. In den vergangenen Tagen wurden in der Erkrather Innenstadt, in Monheim am Rhein, in Langenfeld und auch in Hilden Flyer verteilt – an Passantinnen und Passanten direkt auf der Straße und auch in Geschäften. Die Beamtinnen und Beamten haben dabei das persönliche Gespräch gesucht, um über die Tricks der Taschendiebinnen und -diebe aufzuklären.1
Taschendiebinnen und Taschendiebe setzen vor allem auf eines: eure Unaufmerksamkeit. Mal wird nach dem Weg gefragt, mal um Wechselgeld gebeten – alles nur, um euch kurz abzulenken und in dem Moment an eure Wertsachen zu kommen. Viele der Täterinnen und Täter treten dabei richtig professionell auf, was es umso schwerer macht, den Braten rechtzeitig zu riechen.1
Damit du nicht zum nächsten Opfer wirst, hat die Polizei ein paar einfache, aber wirkungsvolle Tipps parat:
Und falls es doch mal passiert: Ruf sofort die Polizei, je schneller gemeldet wird, desto besser stehen die Chancen.1
Am 10. Oktober 2026 nutzen die Expertinnen und Experten der Kriminalprävention den Seniorentag in der Ratinger Stadthalle, um nochmal eindringlich vor Taschendiebstahl zu warnen. Gerade ältere Menschen geraten häufiger ins Visier der Täterinnen und Täter, deshalb ist die Aufklärung hier besonders wichtig.1
Die Aktionswoche zeigt: Taschendiebstahl ist kein Randthema, sondern betrifft ganz normale Menschen im Alltag – beim Einkaufen, auf dem Wochenmarkt oder einfach beim Spaziergang durch die Innenstadt. Mit ein bisschen Aufmerksamkeit und den richtigen Verhaltensweisen könnt ihr es den Langfingern aber ordentlich schwer machen. Also: Taschen zu, Augen auf, und im Zweifel lieber einmal mehr hinschauen, bevor es zu spät ist.
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