Anwohner in Lennestadt-Grevenbrück müssen Trinkwasser abkochen, da ein Hydrant bei Bauarbeiten beschädigt wurde.
Die Stadtwerke Lennestadt informieren, dass Anwohner in Lennestadt-Grevenbrück im Kreis Olpe ab sofort ihr Trinkwasser abkochen müssen. Der Grund dafür ist ein Unfall auf einer Baustelle, bei dem ein Hydrant beschädigt wurde.
Nach dem Vorfall, der bereits eine Woche zurückliegt, gelangten Bakterien ins Trinkwassernetz. Diese Erkenntnisse basieren auf einer Trinkwasserprobe, deren Ergebnisse am Mittwoch, dem 27. August 2025, vorgelegt wurden, wie WDR berichtet. Die untersuchten Proben zeigten das Vorhandensein von zwei verschiedenen Bakterienstämmen, die Magen-Darm-Probleme verursachen können.
Der Mitarbeiter der Stadtwerke, Thomas Rameil, empfiehlt: „Alles, was die Kehle heruntergeht, sollte gekocht sein“, was insbesondere für die Zubereitung von Lebensmitteln und das Zähneputzen gilt. Das Duschen bleibt zwar weiterhin erlaubt, jedoch sollen Personen mit offenen Wunden vorsichtig sein, da es zu Entzündungen kommen könnte. Haushaltsgeräte wie Waschmaschinen und Spülmaschinen können hingegen ohne Probleme genutzt werden.
Um das Trinkwasser zu desinfizieren, haben die Stadtwerke am Donnerstagabend mit der Chlorung des Leitungsnetzes begonnen. Ein weiterer Test des Wassers ist für Montag, den 1. September 2025, angesetzt, die Ergebnisse werden Mitte der Woche erwartet, wodurch erst dann eine Entwarnung möglich ist.
Quellen: WDR, Stadtwerke Lennestadt
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