Mann in Bergisch Gladbach von Gruppe mit Eisenstange attackiert und beraubt. Die Polizei sucht Zeugen und gibt Täterbeschreibungen bekannt.
Krasser Fall in Bergisch Gladbach: Am Mittwochabend ist ein 23-jähriger Mann auf der Mülheimer Straße von einer ganzen Gruppe überfallen und ausgeraubt worden. Wie die Polizei NRW berichtet, näherten sich gegen 22:15 Uhr rund sieben dunkel gekleidete Männer dem Bergisch Gladbacher, der einfach nur auf dem Gehweg unterwegs war. Dann ging’s plötzlich richtig zur Sache.
Einer der Tatverdächtigen schlug mehrfach mit einer Eisenstange auf den 23-Jährigen ein, der dabei leicht verletzt wurde. Im Anschluss schnappte sich der Täter Handy und Geldbörse des Opfers – mit einem dreistelligen Bargeldbetrag drin – und türmte zusammen mit seinen Kumpels Richtung S-Bahnhof Duckterath. Von den Tätern fehlt bislang jede Spur, eine erste Fahndung brachte nichts.
Die Polizei Rhein-Berg hat zumindest zwei der Tatverdächtigen schon mal genauer beschrieben. Der mutmaßliche Haupttäter soll zwischen 30 und 40 Jahre alt sein, 170 bis 180 cm groß, hat eine Glatze und einen 3-Tage-Bart. Ein mutmaßlicher Mittäter wird als 180 bis 190 cm groß und schlank beschrieben, er trug eine schwarze Cap und eine schwarze Jacke. Ermittelt wird jetzt wegen eines Raubdelikts.
Wer etwas gesehen hat oder Hinweise zu den Tatverdächtigen geben kann, soll sich beim Kriminalkommissariat 2 der Polizei Rhein-Berg unter der Nummer 02202 205-0 melden. In dringenden Fällen gilt natürlich der Polizeinotruf 110.
Der Raubüberfall reiht sich in eine ganze Serie von Meldungen ein, die die Polizei Rhein-Berg zuletzt rausgegeben hat. Laut meinestadt.de gab es im selben Zeitraum in Bergisch Gladbach und Umgebung unter anderem einen Einbruch in ein Einfamilienhaus im Hufer Weg, bei dem Schmuck und Bargeld gestohlen wurden, sowie einen versuchten Einbruch in eine Wäscherei in Refrath. Auch ein Fahrraddieb-Alarm und ein Betrugsfall, bei dem ein Senior aus Paffrath um 75.000 Euro Kaution geprellt werden sollte, tauchen in den aktuellen Polizeimeldungen auf.
Auffällig: Die Kriminalprävention der Polizei Rhein-Berg hatte laut meinestadt.de erst kürzlich wieder eine Sprühaktion in der Fußgängerzone gestartet, um vor Taschendieben zu warnen. Bis Ende August 2026 wurden im Rheinisch-Bergischen Kreis bereits 125 Fälle von Taschendiebstahl registriert, davon 89 allein in Bergisch Gladbach.
Der Fall zeigt mal wieder: Auch in ruhigeren Ecken von NRW kann’s schnell brenzlig werden. Wer abends unterwegs ist, sollte aufmerksam bleiben – besonders wenn größere Gruppen auftauchen. Und falls ihr zufällig was zu dem Überfall auf der Mülheimer Straße wisst: Meldet euch bei der Polizei. Jeder Hinweis kann helfen, die Täter zu schnappen.
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