Der DWD warnt vor schweren Gewittern, Hagel und Starkregen im Rhein-Erft-Kreis und Kreis Euskirchen. Was ihr jetzt wissen müsst und wie ihr euch schützt.
Der Sommer verabschiedet sich in NRW mit einem ordentlichen Knall – und der ist leider nicht das Feuerwerk. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat am Mittwochabend (19. August) eine amtliche Unwetterwarnung für Teile des Rhein-Erft-Kreises sowie den Kreis Euskirchen herausgegeben. Schwere Gewitter, heftiger Starkregen, Sturmböen und sogar Hagel – da kommt einiges auf euch zu.1
Die Warnung des DWD ist kein Spaß: Es werden Niederschlagsmengen um die 30 Liter pro Quadratmeter in kurzer Zeit erwartet. Dazu kommen schwere Sturmböen mit Windgeschwindigkeiten zwischen 80 km/h und 100 km/h – das entspricht Bft 9 bis Bft 10. Und als wäre das nicht genug: Hagel mit Korngrößen um 3 cm ist ebenfalls möglich.1 Kurz gesagt – draußen wollt ihr da definitiv nicht sein.
Der DWD gibt klare Handlungsempfehlungen, die ihr unbedingt ernst nehmen solltet:
Aktuelle Infos zur Hochwasserlage gibt es unter www.hochwasserzentralen.de.1
Die Unwetterzelle am Mittwochabend ist leider nicht das Ende der Geschichte. Verschiedene aktuelle Wettermodelle deuten auf eine insgesamt feuchtere Phase für NRW in den kommenden sieben Tagen hin. Das deutsche ICON-Modell berechnet lokal sogar Summen von mehr als 100 Litern pro Quadratmeter bis zum 26. August – das europäische ECMWF-Modell hingegen zeigt deutlich niedrigere Werte. Kurz gesagt: Die Modelle sind sich noch nicht einig, wie heftig es wirklich wird.1
Für NRW liegen die prognostizierten Mengen im mittleren Bereich. Erwartet werden keine gleichmäßigen Dauerregenfälle, sondern abwechselnde Regen- und Gewitterphasen, in denen es in kurzer Zeit ordentlich schütten kann. Die Temperaturen bleiben dabei weit unter 30 Grad – von Sommergefühl also keine Spur mehr.1
NRW hat zuletzt eine lange Dürreperiode hinter sich. Das klingt erstmal nach einer guten Nachricht für Landwirtschaft und Vegetation – und ja, Dauerregen wäre für trockene Böden eine willkommene Entlastung. Das Problem: Ausgetrocknete Böden können große Regenmengen oft nicht schnell genug aufnehmen. Das Wasser fließt oberflächlich ab, kleine Bäche und Flüsse schwellen schnell an, Keller laufen voll und Straßen überfluten. Im schlimmsten Fall drohen sogar Sturzfluten.1
Meteorologen betonen, dass die Unsicherheit bei mittelfristigen Prognosen groß bleibt. Schon kleine Verschiebungen der Wetterlage können entscheiden, wo es besonders heftig wird und wo nicht. Für Köln und das gesamte Rheinland heißt es deshalb: Wetter-Updates im Blick behalten und auf Warnungen des DWD reagieren.1 Auch bei Antenne NRW halten wir euch auf dem Laufenden – hört rein auf antenne.nrw!
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