In Wuppertal-Barmen floh ein 25-jähriger Fahrer vor einer Polizeikontrolle und verunfallte schwer.
Was in den frühen Morgenstunden des 28. Juli 2026 in Wuppertal-Barmen passierte, klingt wie aus einem Actionfilm – war aber bittere Realität. Um 01:25 Uhr versuchte ein Autofahrer, sich einer Polizeikontrolle zu entziehen. Das Ende der wilden Fahrt: ein demoliertes Auto, ein Sachschaden von rund 6.500 Euro und eine vorläufige Festnahme.1
Eine Streifenwagenbesatzung fiel auf der Schönebecker Straße ein Skoda auf, der mit augenscheinlich überhöhter Geschwindigkeit in Richtung Schützenstraße unterwegs war. Die Beamten gaben Anhaltezeichen – der Fahrer ignorierte sie komplett und setzte seine Fahrt in Richtung Klingelholl fort.1
Von dort versuchte er in die Alarichstraße abzubiegen. Doch dabei verlor er die Kontrolle über das Fahrzeug. Der Skoda prallte nacheinander gegen ein Verkehrszeichen, eine Hauswand und einen geparkten Opel Zafira. Ziemlich heftig.1
Dem Beifahrer gelang es nach dem Crash, aus dem verunfallten Skoda zu steigen und zu Fuß zu flüchten. Der 25-jährige Fahrer hatte weniger Glück: Die Polizisten konnten ihn vorläufig festnehmen.1
Und als wäre die Flucht vor der Polizei nicht schon genug, kamen bei der Überprüfung noch weitere unangenehme Details ans Licht: Der 25-Jährige besaß keine gültige Fahrerlaubnis, stand unter dem Einfluss von Alkohol und fuhr ein Fahrzeug, das mutmaßlich nicht versichert war und obendrauf noch falsche Kennzeichen trug. Der polizeibekannte Fahrer musste auf der Wache Barmen eine Blutprobe abgeben. Der Skoda wurde sichergestellt.1
Dieser Fall zeigt mal wieder, wie gefährlich solche Fluchtversuche für alle Beteiligten – und unbeteiligte Dritte – sein können. Ein geparktes Auto wurde beschädigt, eine Hauswand getroffen, ein Verkehrszeichen demoliert. Gut, dass bei diesem Unfall offenbar niemand ernsthaft verletzt wurde. Die Ermittlungen laufen.1
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