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Waldbrand im Hohen Venn: Monschau bereitet Evakuierungen vor – Lage spitzt sich zu
15. August 2026

Das Großfeuer im Hohen Venn zwingt Monschau zur Vorbereitung von Evakuierungen. Alle neuen Entwicklungen zum Waldbrand in der Eifelregion im Überblick.

Großfeuer breitet sich aus – jetzt auch Belgien betroffen

Die Waldbrand-Lage in der Eifelregion wird immer ernster. Während wir in einem früheren Beitrag bereits über den verheerenden Brand in Hürtgenwald berichtet haben – dem größten Waldbrand in der Geschichte von Nordrhein-Westfalen – gibt es jetzt eine alarmierende neue Entwicklung: Das Feuer wütet nun auch im belgischen Naturschutzgebiet Hohes Venn, und die Stadt Monschau bereitet sich auf mögliche Evakuierungen vor.2

Was bisher passiert ist

Im Zuge der anhaltenden Waldbrände in der Eifelregion wurde das Dorf Gey in Hürtgenwald bereits vollständig evakuiert. Rund 1.800 Menschen mussten ihr Zuhause verlassen – darunter auch 15 Pflegebedürftige, die sicher in Sicherheit gebracht wurden. Bürgermeister Stephan Cranen hatte gehofft, dass der Nachbarort Großhau von einer Evakuierung verschont bleibt.2 Die Löscharbeiten wurden auch aus der Luft unterstützt, doch das Feuer zeigte sich hartnäckig.

Neue Entwicklung: Monschau im Fokus

Jetzt weitet sich die Lage weiter aus. Das Großfeuer im Hohen Venn – einem grenzübergreifenden Naturschutzgebiet zwischen Deutschland und Belgien – zwingt die Verantwortlichen in Monschau, Evakuierungen vorzubereiten.1 Das Hohe Venn ist eines der bedeutendsten Moorgebiete Mitteleuropas und besonders brandgefährdet, da trockene Vegetation und die weitläufige Landschaft die Ausbreitung von Feuern begünstigen.

Was das für die Menschen vor Ort bedeutet

Die Behörden in Monschau sind in erhöhter Alarmbereitschaft. Konkret bedeutet das:1

  • Evakuierungsmaßnahmen werden aktiv vorbereitet
  • Anwohnerinnen und Anwohner in betroffenen Bereichen müssen jederzeit mit einer Aufforderung zur Evakuierung rechnen
  • Die Einsatzkräfte sind vor Ort im Dauereinsatz

Wer in der Region lebt oder sich dort aufhält, sollte die Hinweise der Behörden genau im Blick behalten und offizielle Kanäle für aktuelle Informationen nutzen.2

Bleibt wachsam

Die Lage rund um das Hohe Venn und die gesamte Eifelregion bleibt angespannt. Das Feuer in Hürtgenwald hat bereits gezeigt, wie schnell sich solche Brände ausbreiten können und welche massiven Evakuierungen notwendig werden können. Jetzt ist Monschau dran – und die Behörden tun alles, um vorbereitet zu sein. Wir halten euch weiter auf dem Laufenden, sobald es neue Entwicklungen gibt.

Quellen

  1. Waldbrand im belgischen Naturschutzgebiet: Monschau bereitet Evakuierungen wegen Großfeuer im Hohen Venn vor – RP Online
  2. Waldbrand in Hürtgenwald: Bürgermeister hofft auf keine weitere Evakuierung – Antenne NRW


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