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Warnstreik in Essen legt öffentlichen Dienst, Kitas und Autobahn lahm
4. Februar 2026

Warnstreik in Essen: Öffentlicher Dienst, Kitas und Autobahn betroffen. Infos zu Auswirkungen, Forderungen und Kundgebung.

Worum es geht

Am Mittwoch, dem 4. Februar 2026, kommt es in Essen zu umfassenden Warnstreiks. Mehrere Branchen, vom öffentlichen Dienst bis zum Gesundheitswesen, beteiligen sich. Eine zentrale Kundgebung findet in der Innenstadt statt.

Die wichtigsten Fakten zum Warnstreik

Zahlreiche Beschäftigte des öffentlichen Dienstes, der Universität Duisburg-Essen, der Uniklinik sowie der AWO und der Autobahn GmbH sind zum Warnstreik aufgerufen. Eltern müssen damit rechnen, dass Kitas – insbesondere der AWO, die über 1.500 Kinder in 24 Einrichtungen betreut – am Streiktag geschlossen bleiben. Auch andere öffentliche Einrichtungen wie Gerichte sowie die Staatsanwaltschaft können betroffen sein. An der Uniklinik wird von Dienstag bis Donnerstag (3. bis 5. Februar) gestreikt; Notfälle werden aber weiterhin behandelt. Bereits die Hälfte der geplanten Operationen wurde für die Streiktage abgesagt.

Forderungen der Beschäftigten

Die Streikenden fordern branchenübergreifend mehr Geld. Für Beschäftigte an Schulen – vor allem im Sozial- und Erziehungsdienst sowie in der offenen Ganztagsbetreuung – fordert die GEW sieben Prozent mehr Lohn, mindestens aber 300 Euro. Verdi fordert für die AWO sogar mindestens 500 Euro mehr pro Monat. Zusätzlich werden bessere Bedingungen und mehr Geld für Nachwuchskräfte verlangt.

Kundgebung und Verkehrsbehinderungen

Die zentrale Kundgebung beginnt um 10 Uhr auf dem Hirschlandplatz in der Essener Innenstadt. Beschäftigte der Uniklinik planen vorab einen Demonstrationszug von der Klinik in Holsterhausen dorthin. Die genaue Route steht laut Verdi noch nicht fest; mögliche Wege führen über die Holsterhauser Straße oder Alfredstraße. Im morgendlichen Berufsverkehr ist deshalb mit erheblichen Staus und Sperrungen zu rechnen.

Bedeutung für Essen und NRW

Die Streiks verdeutlichen den erheblichen Druck auf Beschäftigte verschiedener öffentlicher Bereiche. Da die Tarifverhandlungen ins Stocken geraten sind, schließen sich viele Berufsgruppen zusammen, um ihre Forderungen zu unterstreichen. Gerade Eltern, Patienten sowie Berufspendlerinnen und -pendler müssen am 4. Februar mit Einschränkungen rechnen.

Ausblick

Wie es nach dem Warnstreik weitergeht, hängt vom Fortgang der Tarifverhandlungen ab. Erst wenn die Tarifparteien sich einigen, dürften weitere Streiks ausbleiben. Bis dahin sind erneute Arbeitsniederlegungen möglich.

Quellen

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