Winterwetter belastet Kliniken: Hohe Patientenzahlen in Notaufnahmen wegen Eis und Schnee
Das anhaltende Winterwetter führt bundesweit zu einem starken Anstieg wetterbedingter Verletzungen. Kliniken melden hohe Patientenzahlen in den Notaufnahmen, Hausärzte warnen vor weiteren Stürzen auf vereisten Flächen.
Betroffen sind sowohl Großkliniken wie das Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf als auch Krankenhäuser und Praxen in NRW.
Eis, Schnee und Glätte haben seit dem Wochenende zu einem Massenansturm in Notfallambulanzen und Arztpraxen geführt. Auf rutschigen Gehwegen kommt es vermehrt zu Stürzen und Verletzungen, die in Notaufnahmen versorgt werden müssen.
Am Universitäts-Klinikum Hamburg-Eppendorf werden laut SAT.1 Regional seit dem Wochenende täglich bis zu 20 Patientinnen und Patienten mit wetterbedingten Verletzungen behandelt.
Nach Angaben von n-tv führt die aktuelle Wetterlage zu einem deutlichen Anstieg von Unfällen durch Eis und Schnee und zu einem Hochbetrieb in vielen Kliniken.
Experten sprechen von einem bundesweiten „Eis-Chaos“, das Notaufnahmen an ihre Belastungsgrenzen bringt, so Express.
Verbände warnen zudem vor einer doppelten Belastung durch Grippe und Winterwetter, wie die EU Schwerbehinderung berichtet.
Zusätzlich zu den Sturzverletzungen verursachen Atemwegsinfekte eine weitere Auslastung von Kliniken und Praxen. Die Kombination aus Eisglätte und Grippewelle erschwert die Patientenversorgung und führt zu Engpässen in Personal und Betten.
Auch in Nordrhein-Westfalen sind die Folgen spürbar. In Bocholt verzeichnen Kliniken einen deutlichen Anstieg der Patientenzahlen durch Stürze auf vereisten Flächen. Hausärzte warnen vor weiteren Unfällen und raten zu Vorsicht im Straßenverkehr und zu gutem Schuhwerk (Made in Bocholt).
Mit weiterem Schnee und Eis bleiben steigende Patientenzahlen zu erwarten. Experten mahnen zu ausreichenden Personalressourcen in Notaufnahmen und Praxen. Verbände fordern bessere Präventionsmaßnahmen im kommunalen Winterdienst, um Sturzunfälle zu reduzieren.
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