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Wupperverband warnt: Eis auf Talsperren nicht betreten
7. Januar 2026

Wupperverband warnt: Betreten von Eis auf Talsperren lebensgefährlich – erste Eisflächen in NRW gemeldet.

Der Wupperverband warnt eindringlich davor, die neu entstandenen Eisflächen auf seinen Talsperren zu betreten. Auch wenn das Eis nach außen hin stabil wirkt, können sich unsichtbare Hohlräume darunter bilden, die zu lebensgefährlichem Einbrechen führen.

Erste dünne Eisdecken wurden bereits gemeldet – für Mensch und Tier besteht akute Lebensgefahr.

Worum es geht

Der Wupperverband weist darauf hin, dass Eis auf den Talsperren grundsätzlich niemals betreten werden darf. In einer Mitteilung des Radio RSG betonen die Verantwortlichen, dass selbst bei stabil wirkender Oberfläche jederzeit mit Einbrüchen zu rechnen ist. Auch der Ruhr- und der Wupperverband haben erste Eisflächen gemeldet und warnen laut Radio Ennepe-Ruhr vor betreten.

Die wichtigsten Fakten

  • Eisflächen auf Talsperren dürfen nie betreten werden (Wuppertaler Rundschau).
  • Gefahr entsteht durch Hohlräume unter der Eisdecke.
  • Betreten erfolgt immer auf eigene Gefahr (Wupperverband).
  • Gefährdung gilt für Menschen und Tiere gleichermaßen.

Hintergrund

Durch die aktuellen Minustemperaturen bilden sich auf den Staubecken dünne Eisschichten. Da die Strömung im Wasser kontinuierlich hohlraumartige Hohlräume unter den Deckeln entstehen lässt, können selbst solide wirkende Flächen einbrechen. Dies kann zu Unterkühlung oder Ertrinken führen.

Einordnung für NRW

Die Talsperren im Bergischen Land, bei Ennepetal oder Wuppertal werden in der kalten Jahreszeit beliebte Ausflugsziele. Als Verantwortlicher für Trinkwasserschutz und Hochwasservorsorge weist der Wupperverband erneut auf die Gefahren hin. Auch Anwohner werden gebeten, Warnschilder zu beachten und Hunde an der Leine zu führen.

Ausblick

Solange stabile Eisverhältnisse nicht amtlich bestätigt sind, bleibt das Betreten untersagt. Der Wupperverband wird die Entwicklung der Eisbildung weiter beobachten und bei Bedarf zusätzliche Warnhinweise anbringen.

Quellen

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