14 Meter langer Buckelwal im Xantener Dom erinnert an Schöpfung und Klimagerechtigkeit.
Seit dem 22. Februar 2026 ist im Xantener Dom eine eindrucksvolle, lebensgroße Skulptur eines 14 Meter langen Buckelwals zu sehen. Die außergewöhnliche Ausstellung soll Besucherinnen und Besucher für die Themen Schöpfung und Klimagerechtigkeit sensibilisieren. Das Kunstwerk ist bis zum 22. März 2026 im Kirchenschiff zu bestaunen (DOMRADIO.DE).
Der israelische Künstler Gil Shachar hat die Skulptur im Rahmen seines Projektes The Cast Whale Project geschaffen. Sie basiert auf dem Abguss eines realen Wals, der 2018 in Südafrika gestrandet war. Die Installation ist ein Mahnmal für die Verletzlichkeit der Schöpfung und greift künstlerisch das Anliegen von Umwelt- und Klimaschutz auf (DOMRADIO.DE).
Die Wal-Skulptur misst 14 Meter und füllt damit fast das gesamte Kirchenschiff des Doms aus. Zur Eröffnung der Ausstellung fand am Samstag ein Gottesdienst mit Weihbischof Rolf Lohmann statt. Das Begleitprogramm umfasst Diskussionen, kulturelle Abende und Bildungsangebote, die sich rund um Verantwortung für die Schöpfung drehen (DOMRADIO.DE).
Der Dom Sankt Viktor zu Xanten gilt als eines der bedeutendsten Kirchengebäude am Niederrhein. Das gotische Bauwerk aus dem 13. bis 15. Jahrhundert ist dem Heiligen Viktor geweiht und zählt mit seinem markanten Standort am Marktplatz zum prägenden Bestandteil des historischen Stadtbilds (DOMRADIO.DE).
Die Ausstellung ist ein Projekt des Bistums Münster, der nach Mitgliedern größten Diözese Deutschlands mit knapp 1,63 Millionen Katholiken. Neben geistlicher Bedeutung unterstreicht die Ausstellung, wie kulturell und gesellschaftlich engagiert die katholische Kirche in NRW ist. Mit dem künstlerischen Aufruf zur Schöpfungsverantwortung trifft das Projekt einen Nerv der Zeit (DOMRADIO.DE).
Bis zum 22. März können Interessierte die Wal-Skulptur im Xantener Dom besuchen. Neben dem künstlerischen Erlebnis bietet das Veranstaltungsprogramm Impulse und Gelegenheiten zur Auseinandersetzung mit Klima- und Schöpfungsthemen. So verbindet die Ausstellung geistliche, gesellschaftliche und ökologische Aspekte und setzt damit einen starken Akzent in der Fastenzeit (DOMRADIO.DE).
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