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Zoll vernichtet über 40 Tonnen Reis wegen Mineralölbelastung
5. Mai 2026

Zoll vernichtet über 40 Tonnen mit Mineralöl belasteten Reis in NRW. Alles zu den Hintergründen im Blogbeitrag.

Eine außergewöhnliche Aktion in Nordrhein-Westfalen sorgt derzeit für Aufsehen: Das Hauptzollamt Düsseldorf hat am 23. April 2026 mehr als 40 Tonnen Basmati-Reis vernichten lassen, nachdem eine Belastung mit Mineralöl festgestellt wurde. Der Reis war für den Verkauf in einem Supermarkt in Wuppertal bestimmt.

Worum es geht

Im Rahmen einer Kontrolle am Zollamt Wuppertal untersuchten Beamtinnen und Beamte eine LKW-Ladung Basmati-Reis. Zunächst bestand der Verdacht auf Schimmelsporen, aber die Analyse der Lebensmittelüberwachungsbehörde ergab eine Belastung mit Mineralölen. Aufgrund der potenziellen Gesundheitsgefahr wurde der gesamte Reis zur Entsorgung freigegeben.

Die wichtigsten Fakten

Betroffen war eine gesamte LKW-Ladung mit über 40 Tonnen Basmati-Reis, die für einen Supermarkt nach Wuppertal geliefert werden sollte. Die Beschau und Probenanalyse wurden durch den Zoll gemeinsam mit der zuständigen Lebensmittelüberwachungsbehörde durchgeführt. Statt Schimmel wurde eine Kontamination mit Mineralölen festgestellt. Der Reis wurde bis zur endgültigen Entsorgung verwahrt und schließlich durch Verbrennung bei der AWG in Wuppertal vernichtet. Das Vorgehen wurde durch den Pressesprecher des Hauptzollamts Düsseldorf, Fabian Pflanz, bestätigt.

Hintergrund

Mineralöle können sowohl beim Herstellungsprozess als auch während der Verpackung in Lebensmittel gelangen. Ihre Aufnahme über belastete Lebensmittel gilt als gesundheitsgefährdend, weshalb eine Vermarktung in Deutschland streng verboten ist. Derartige Fälle kommen laut Zoll häufiger vor, aber die Vernichtung gleich so großer Mengen stellt eine Ausnahme dar. Es handelt sich hierbei um einen wichtigen Beitrag zum Verbraucherschutz.

Einordnung für NRW

Die Maßnahme unterstreicht das entschlossene Vorgehen der Behörden in Nordrhein-Westfalen gegen unsichere Lebensmittel. Gerade angesichts der großen Menge – über 40 Tonnen – zeigt dieser Fall, wie wichtig Stichproben und Kontrolle für die Lebensmittelsicherheit sind. Durch die rechtzeitige Entdeckung konnte verhindert werden, dass gesundheitsgefährdende Lebensmittel in den Handel gelangen.

Ausblick

Der Fall könnte die Sensibilität bei Kontrollen und im Umgang mit Importware weiter erhöhen. Verbraucherinnen und Verbraucher in NRW und ganz Deutschland profitieren von den regelmäßigen Kontrollen durch Zoll und Lebensmittelüberwachung. Die Behörden appellieren, weiterhin aufmerksam zu sein und bei Auffälligkeiten zu informieren.

Quellen

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